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Die Gottesmutter spricht in Sievernich:
„Hier schlägt mein Herz
für Deutschland“
Die
heilige Theresa von Avila
Gebete und Belehrungen
von der Heiligen Teresa von Avila
in Sievernich offenbart

Die Muttergottes ruft
in Sievernich zum Gebet auf
06.11.2000:
Mein Licht
sende ich zu euch hinab, meine Strahlen umfangen euch, ihr, meine
Gebetsperlen. Betet und bleibt meinem Sohn treu ergeben. In der Welt ist
das Gebet nicht gern gesehen und es wird nicht geschätzt. Ist aber das
Gebet alleine nicht heilsam für euch, liebe Seelen? Nicht in den
Aufführungen jeglicher Art ist die Gnade des Gebetes zu finden, nur im
Gebet alleine. Wenn ihr betet, so sprecht mit dem Vater, mit dem Sohn, mit
der Mutter. Seid euch darüber bewusst. Erlebt dieses innige Gespräch
täglich von neuem. Meinen Gesang lege ich in eure Seelen, ein jeder
empfängt meine Gnade von euch. Ich bitte euch, besonders für eure
Familienangehörigen zu bitten, damit ich in ihr Herz eintreten kann. Wenn
auch verborgen, so finde ich doch einen Weg zu ihnen durch euch.
08.01.2001:
Liebe Kinder,
oft werdet ihr versucht, es gibt scheinbare Hindernisse, die euch vom
Gebet fernhalten möchten. Ruft mich dann an, denn ich werde der Schlange
den Kopf zertreten. Denkt daran, wenn ihr versucht werdet, ruft mich an!
Ich werde für euch bitten bei meinem Sohne Jesus Christus und Er wird mir
meine Bitte nicht abschlagen, euch aus dieser Finsternis befreien zu
dürfen.
04.03.2002:
Meine Kinder,
mit eurem Gebet trocknet ihr meine Tränen. O Kinder, betet! Betet nicht
nur dem Worte nach, betet mit eurem Herzen. Betet so, damit ich ganz bei
euch sein kann. So will es der Vater im Himmel, so will es mein göttlicher
Sohn Jesus
Christus. Ihr, meine Kinder, werdet zu meinen Gebetsperlen, und lasst
nicht nach!
Kinder, ich liebe euch.
Betet, betet für Deutschland, damit es nicht verloren gehe.
15.04.2002:
Kinder, auch
wenn ihr es für überflüssig haltet, erwähne ich es immer wieder: Mit eurem
reinen Gebet zu mir aus eurem Herzen könnt ihr, Kinder, die Welt retten!
Auf euch kommt es an, ob ich meine Gnaden, die die Gnaden meines
göttlichen Sohnes Jesus sind, verteile. Hört auf meine Worte: Betet!
Betet! Betet!
03.01.2005: „Liebe
Kinder, betet, betet, betet! Betet und sühnt, auf dass mein geliebter
göttlicher Sohn nicht mehr so oft von den Menschen beleidigt wird! Wie oft
wird Seine Liebe von den Menschen zurückgewiesen. Euch habe ich gerufen,
damit euch Seine Gnade zuteil wird.“
03.10.2005: „Heute
möchte ich mich von euch verabschieden. Immer werde ich an diesem Ort bei
euch sein. Alles habe ich gesagt. Lebt das Evangelium und denkt an meine
Worte. Mein geliebter Sohn Jesus sandte mich zu euch, damit ihr lebendige
Zeugen Seiner Liebe werdet. Betet, liebt und tut das, was mein Sohn Jesus
euch sagt, denn das Wort ist ewig und lebt. Lasst es in euren Herzen
leben. Gerne möchte ich euch alle im Himmel wieder sehen.“
Inhalt
Seite
Jesus,
verborgen im Tabernakel
Was zeichnet
einen Christen aus?.
Wo ist Gott zu
finden?.
Betrachtung des
Vaterunser
Über
den Umgang mit dem Kreuz.
Über
die Selbstgerechtigkeit
Vom rechten
Umgang mit dem Sünder
Über
den Umgang mit dem Nächsten.
Die Gottesmutter
über die hl. Teresa von Avila.
Über
die Suche nach Gott
Was der Herr wünscht
Der ruhelos Suchende.
O Jesus, Göttliches
Kind.
Betrachtung der
Göttlichen Liebe.
Gebet zum
Heiligen Geist
Anbetung.
Gebet in der
Stille.
Um ein weites
Herz.
Über
die Entsagung und über den hl. Josef
Über
den Umgang mit unseren Verfolgern.
Betrachtung von Kreuz und Auferstehung.
Durch das Kreuz zur Auferstehung.
Betende Hände.
Über Privatoffenbarungen.
Betrachtung über das Leiden.
Du bist mein Hirte.
Über die Schwachheit
Herr, ich bin schwach.
Die Liebe überwindet die Sünde der Welt
Herr, in der Dunkelheit meines Herzens.
Über den verdorrten und den jungen Feigenbaum.
Herr, sei mir ein Segen.
Selig, die nicht
sehen und doch glauben.
Alles in die Hand Gottes legen.
Der
Erscheinungsort Sievernich.
„Bildet kleine
Blaue Gebetsoasen!“
Aufruf zum
„Immerwährenden Rosenkranz“ für Papst Benedikt den XVI.
17.07.2004,
Fest der Demut Mariens
Mein
Herr und mein Gott, o mein Jesus, Dir sei allezeit Lobpreis und Dank,
Jesus, im Vater allmächtig, Du Einer, Ewiger, für mich im Tabernakel
verborgen. Wie viel Mut braucht es, Herr, wie viel Demut, dass Du, Höchster,
für uns Menschen so klein wirst, Dich in die Hände Deiner Priester
hingibst und so zum Geschenk für uns alle wirst.
Jesus,
verborgen im Tabernakel überwindest Du, was uns fehlt, um Dir nahe zu
sein. In aller Not, in aller Freude möchte ich bei Dir verweilen und
still werden, damit ich mich Dir schenken kann. Dein Herz soll in meinem
Herzen schlagen, Deine Liebe will ich spüren und, was eigen an mir ist,
soll ganz in Dir verbrennen.
Die
Glut Deiner Liebe gibt mir die Kraft, in all den Tagen Deinen Weg zu
sehen. Stelle mir doch Deine heiligste Mutter zur Seite, Jesus, damit ich
die Kraft finde, Deinen Weg zu gehen, nicht nach links und rechts
blickend, auf Meinungen horchend. Jesus, nur Dich will ich sehen.
Mir
fehlt alles, was in Dir ist. Vergib mir, Herr, dass ich so unvollkommen
bin. Zeige mir, was mir fehlt, sei mir ein barmherziger Lehrer und führe
Du mich aus der Sünde heraus. Ich bin nichts, doch mit Dir, in Deiner
Liebe geborgen, vermag ich alles zu tun.
Berühre
mich, zeige mir, was ich für Dich, Jesus, tun kann. O Jesus, ich lade
Dich ein. Komm, o komm zu mir, in mein unwürdiges Herz. Finde darin
Deinen Platz und gib, dass ich Dir ganz und gar dienen kann. Du kannst
mich in Deiner Liebe und durch Deine Liebe wandeln – tu es!
Jesus,
verborgen im Tabernakel,
Du kostbarer Schatz, vom Vater an uns Menschen verschenkt, heilige die,
durch deren Hände Du uns geschenkt wirst, Deine Priester! Schenke ihnen
Mut und Demut, Dich zu sehen. Zeige ihnen die gewaltige göttliche Kraft
der Wandlung, die Liebe, die Du ihnen zuteil werden lässt.
Berühre
sie und berühre junge Menschen, den Weg Deiner Nachfolge zu gehen. Rufe
sie, Herr Jesus, verborgen im Tabernakel, rufe sie für Dich und für uns,
damit wir nicht alleine sind. Amen.
02.08.2004
Die
heilige Teresa stellte mir die Frage:
„Was
zeichnet einen Christen aus?“
Ich
überlegte hin und her, aber meine Antworten schienen mir alle ungenügend
zu sein. Nach einiger Zeit der Stille antwortete sie mir fröhlich:
„Ein
Christ ist barmherzig. Er überlässt die Gerechtigkeit dem himmlischen
Vater.“
Freitag,
20.08.2004
Die
heilige Teresa stellte mir folgende Aufgabe:
„Suche
Gott und sage mir, wo du Ihn findest!“
Ich
antwortete: „Ich finde Ihn in der Eucharistie, im Tabernakel, in den
Sakramenten, die die Kirche spendet, und in den Priestern finde ich
Ihn.“
Nach
einiger Zeit der Stille antwortete sie mir:
„Mein
Kind, Gott begegnet dir täglich mehrmals in deinem Nächsten. Der
himmlische Vater schuf den Menschen nach Seinem Ebenbild. Deshalb ist es
wichtig, dass du dich im täglichen Leben heiligst. Das ist der Wille
unseres Herrn.“
23.08.2004
Vater
unser im Himmel ...
Bedenke,
dass du einen Vater im Himmel hast, der allmächtig ist und für dich
sorgt. Er, der alles ist, sorgt für dich, denn du bist Sein Kind. Ruf den
Vater und sprich mit dem Ewigen. Gott, unser Vater, liebt dich, du bist
Sein Geschöpf. Die ganze Schöpfung liegt in Seiner Hand.
geheiligt
werde Dein Name ...
Lobe,
preise, heilige den Namen unseres Vaters im Himmel. Seine Augen werden auf
dir ruhen, und der Heilige Geist wird dich stärken und leiten. Gott hat
dich auf Sich hin geschaffen, damit du in Ihm die Erfüllung findest.
Spricht das Kind in Liebe und Ehrfurcht mit seinem Vater, umso mehr wird
es von Seiner Liebe beschenkt.
Dein
Reich komme ...
Sehne
dich nach dem Reich des himmlischen Vaters. Miss dem Vergänglichen den
Platz der Notwendigkeit zu. Dem Reich des Vaters jedoch öffne ganz dein
Herz und achte das ewige Königreich.
Dein
Wille geschehe ...
Nicht
mein Wille, Vater, Dein Wille geschehe! Vater, in Deine Hände lege ich
mich hinein. In ihnen bin ich geborgen, wenn ich mich Dir ganz schenke.
Was Du willst, ist die Liebe allein, und nur wenn ich mich Dir hingebe und
ganz lasse, kannst Du Deinen Willen an mir vollziehen. So kann ich Dir
dienen. Mein Wille ist schwach, und ich bin elend. Bin ich denn ohne Dich
nicht ganz und gar in der Sünde gefangen? Deshalb sage ich froh: Nicht
mein, Dein Wille geschehe!
wie
im Himmel, so auf Erden...
Himmel
und Erde? Sind es denn nicht zwei verschiedene Welten, das Ewige und das
Vergängliche? Bedenke: Gott, unser Vater, regiert im Himmel wie auf der
Erde. Alles ist aus Ihm hervorgegangen, alles ist in Ihm, alles wird zu
Ihm zurückkehren. Suche Ihn mit deinem Herzen. In deinem Herzen werden
sich Himmel und Erde berühren.
unser
tägliches Brot gib uns heute ...
Der
Vater sorgt für Seine Kinder. Bete und arbeite, dabei vergiss deinen Nächsten
nicht!
und
vergib’ uns unsere Schuld ...
Gott,
unser Vater, ist barmherzig, wenn wir Ihn voll Reue um Vergebung bitten.
Die Vergebung ist unsere Befreiung, unser Heil. Suche oft danach, und du
wirst das Gericht nicht auf dich ziehen.
wie
auch wir vergeben unseren Schuldigern ...
Wie
der Vater dir Barmherzigkeit erweist, so versage sie auch deinem Nächsten
nicht. Binde ihn nicht durch die Schuld an dich. Vergib, befreie dich und
ihn. Durch die gelebte Liebe legst du dich und deinen Schuldner in die
Hand Gottes.
und
führe uns nicht in Versuchung ...
Gott,
die Liebe, versucht nicht. Gott, unser Vater, lässt Prüfungen zu. In
dieser Zulassung sollst du reifen und erkennen, wie groß Er ist und wie
gering du bist. Diese Läuterungen dienen dir zum Heil. Nimm sie geduldig
an!
sondern
erlöse uns von dem Bösen ...
Meide
das Böse, und lass dich nicht auf die Finsternis ein. Hast du Böses
getan, so suche die Vergebung in Gott. So wirst du erlöst von dem Bösen.
denn
Dein ist das Reich ...
Es
gibt nur ein königliches ewiges Reich, das des himmlischen Vaters.
und
die Kraft ...
Was
vermag ich aus Gottes Kraft zu tun? Alles. Der Vater, der Sohn und der
Heilige Geist sind meine Stärke.
und
die Herrlichkeit ...
Gott,
wer kann Deine Herrlichkeit ermessen, wer von uns kann sie ertragen? Es
gibt niemanden, der sie gerecht in Wort und Bild fassen könnte.
in
Ewigkeit. Amen.
Ewig
bist Du allein, mein Herr und Gott!
11.09.2004
Sage allen Menschen, die leidend sind, sie mögen ihr Kreuz doch in der
Liebe zum Herrn, des Allerhöchsten, auf sich nehmen. Opfern sie es Ihm
auf, dann wird es ihnen zur Gnade werden. Die Liebe des Herrn alleine
wandelt das Kreuz, das Leid in Freude. Die vom Herrn Geliebten tragen ein
Kreuz, sage ihnen aber, dass sie es nicht alleine tragen, sie tragen es
mit Ihm und Er mit ihnen, soweit sie ihr Herz für Ihn, die Liebe, öffnen.
Er, die Liebe selbst, wandelt das Kreuz. Er vermag, dies zu tun. Wie?
Nun, dies ist in Ihm selbst von Anfang an, so, wie es im Vater war und ist
und sein wird in Ewigkeit. Den Vielgeliebten legt der Herr das Kreuz auf
die Schultern, so, wie Er es selbst, der Höchste, trug. Bedenkt dabei,
dass euer Kreuz leicht ist und euch zur Wonne für die Ewigkeit werden
kann, wenn es von euch in Liebe zum Herrn getragen wird. Wer von euch ist
bereit, sein Kreuz auf sich zu nehmen?
Mein
Kind, derjenige, der den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist liebt, der
ist bereit sein Kreuz auf sich zu nehmen.
Seid
ihr beladen und voller Leid, so schaut auf den Gekreuzigten und bedenkt,
wie sehr euch der Herr liebt. Nehmt euch die Zeit, denn nur so könnt ihr
mit Jesus euer Kreuz tragen. Das Geheimnis liegt also darin, sich ganz dem
Herrn zu schenken, Ihm vertrauen und Ihn wirken zu lassen. Liebe und Kreuz
gehören zusammen. Das Kreuz ist die Wonne für die Ewigkeit!
17.09.2004
Die Selbstgerechtigkeit ist ein großer
Fallstrick des Widersachers. Fürchte nichts mehr als das Eigene und den
Gedanken, ein guter Christ zu sein. Wenn du meinst, du wärest gut, dann
sei gewiss, dass du es nicht bist. Gott hat keine Freude an dir, wenn er
dich so sieht. Betrachte dich nicht mit deinen Augen, schaue dich mit den
Augen des Herrn an. Seine Augen schauen auf dich barmherzig und
heilbringend. So, wie Er dich in Seiner Liebe und Barmherzigkeit sieht, du
würdest staunen, was dir alles mangelt! Gut ist nur der Mensch, der sich
für gering achtet, denn er sieht sich mit den Augen des Herrn. Darum sei
wachsam, gefalle dem Herrn und schaue dich mit Seinen Augen an.
Wie
dir dies gelingen kann, meine Freundin, werde ich dir sagen: Bete und
bitte Gott darum, mit Seinen Augen schauen zu dürfen. Diese Bitte sollte
ganz aus deinem Herzen kommen. Habe keine Furcht, mit den Augen des Herrn
zu sehen. So erkennst du dich und bist mit deinem Nächsten und seinen
Fehlern barmherziger. Somit lernst du, welch’ großen Mangel an Liebe
die Selbstgerechtigkeit in sich birgt und wie sehr der Widersacher sich über
diese freut. Ist es uns nicht ein Anliegen, dem Herrn, unserem Heiland, zu
gefallen? Nun beginne deinen Weg zu gehen, täglich aufs Neue und beginne
jeden Tag damit, den Herrn zu lieben, ihm Dank und Lob entgegenzubringen.
23.09.2004
Siehe,
meine Freundin, Gott lässt den Sünder nicht in seiner Sünde als
Gefangenen. Ist es der freie Wille des Sünders, zu Gott, dem Herrn, zu
finden und Ihn zu suchen, wird er sich, wenngleich auch voller Schulden,
auf den Weg begeben. Der steinige und steile Weg führt ihn in seine
Seele, die einer Burg gleich beschaffen ist.
Verlange
nicht, was Gott nicht verlangt. Der Herr ist barmherzig, gütig, geduldig.
Zimmer für Zimmer erkundet der Beladene und wird sich seiner Erkenntnis
gemäß im Herrn wiederfinden. Viele Menschen betreten ein Zimmer,
erkennen und finden leicht den Weg in das weitere Zimmer, bis sie die Burg
ganz erkundet haben. Wiederum viele Menschen, die beladen sind, erkunden
ein Zimmer und bleiben hierin, bis ihre Erkenntnis sie nach langer Zeit
weiterführt. Andere finden Eintritt in das erste der Zimmer, betreten ein
weiteres, gehen jedoch wieder in das vorige Zimmer zurück und finden
dort, was sie beim ersten Besuch nicht vorgefunden haben, gleich ihrer
Erkenntnis.
Die
Erkenntnis, von der ich spreche, ist stets das Erkennen im Ewigen, des
Allmächtigen, das Sichwiederfinden im Herrn, so, wie es Gottes Wille ist,
dass Er sich in uns wiederfindet. Du wirst den Beladenen nicht durch
Zwang, Drohung oder Stürme auf den Weg zu Ihm bringen. Alleine wenn du in
Ihm lebst und Er in dir und du diese Liebe lebst, wirst du den Beladenen
auf den Weg der allmächtigen Liebe führen können. Er, der Herr, liebt
den Sünder, die Sünde jedoch verachtet Er.
Wirf
nicht mit Steinen auf den Beladenen, der schon schwer genug trägt. Öffne
ihm den Weg zum Allerhöchsten. Lege dem Beladenen den leichten Mantel der
Wahrheit und Liebe sacht auf seine Schultern. Dieser Mantel wird auf
seinem Weg zu Gott hin sein Gewand. Bedenke dies, meine Freundin.
29.09.2004
Schaue, dass du
deinem Nächsten auf Erden nicht zum Kreuz wirst. Hilf ihm, sein Kreuz zu
tragen!
4.10.2004
Die
Gottesmutter erschien als Makellose, ganz in Weiß gekleidet. In ihren Händen
trug sie einen Rosenkranz, welcher aus weißen Rosen bestand. Die heilige
Jungfrau stand auf einer Wolke. Links vor ihr kniete die heilige Teresa
von Avila. Die Makellose sprach zu uns:
„Liebe
Kinder, geht in die Stille. Mein göttlicher Sohn Jesus wünscht, dass ihr
Hörende werdet, dass ihr auf Sein Wort hört. Wie sehr liebt Er euch und
so ist Sein sehnlichster Wunsch, dass ihr Seiner Kirche gehorsam seid.
Teresa
ist eine Perle aus Seiner Hand. Was sie euch schenkt, stammt allein aus
Seiner Hand. Seid gehorsam, so werdet auch ihr Perlen aus Seiner Hand.
Geht in die Stille! Ich will euch unter meinen schützenden Mantel
nehmen.“
Sie
schwebte hoch in die Luft, kam näher zu mir und breitete ihren Mantel über
uns aus, der bis zu den Kirchenmauern reichte. Wir alle wurden darin
geborgen.
15.10.2004, Hl. Teresa von Avila
Begib
dich auf den Weg und suche Gott, den Herrn, Seine Majestät. Bestaune
Seine großen Wunder, preise Ihn für Seine Gnaden, denn Er beschenkt die
Menschen so reich, dass Er sich täglich im heiligen Messopfer selbst
hingibt. Finde Ihn in dir, denn Er will in dir wohnen, dich zu Seinem
lebendigen Tabernakel wandeln. Du darfst Sein lebendiger Tempel sein.
So,
wie Er dich wandeln will, sehe auch deinen Nächsten. Dein Nächster soll
durch dich, Sein Tabernakel, zum Herrn finden. Das Licht des Herrn möge
in dir leuchten, auf dass dein Nächster es erkenne und ebenso für den
Herrn entflammt werde. Der Herr wünscht, dass du Ihn in dir beherbergst;
Ihn in deinem Nächsten findest und in Seiner ganzen Schöpfung siehst.
Stelle dabei die Schöpfung, den Nächsten und dich nicht über Ihn, denn
Er ist der Herr und alles kommt aus Ihm im Vater.
20.10.2004
Die
heilige Teresa stellte mir die Frage:
„Meine
Freundin, unsere Königin, die Gnadenmittlerin, erschien dir doch so viele
Male. Nun stelle ich dir in ihrem Namen die Frage, was sie in dir
bewirkte?“
Ich
antwortete: Heilige Teresa, ich kann nicht so gut antworten wie du, doch
will ich es, so gut ich kann, versuchen: Die Erscheinungen der
Gottesmutter Maria, der Makellosen, lösten in mir eine große Liebe zu
ihrem Sohn Jesus aus. Nicht nur das... ich erkannte, wie Jesus in Seiner
Kirche lebt, und die Liebe zu Jesus ist gleichzeitig die Liebe zu Seiner
Kirche.
Die
Gottesmutter zeigte mir, wie Jesus Seine Kirche durch die Sakramente
beschenkt, denn Er ist selbst in den Sakramenten. Die Makellose sprach zu
mir, dass die Priester von ihrem Sohn Jesus und ihr geliebt werden, trotz
der vielen Skandale. Der Priester ist der Nachfolger Jesu.
Die
Erscheinungen der Gottesmutter bewirkten Folgendes bei mir: Die Liebe zu
Jesus und Seiner Kirche und den damit verbundenen Gehorsam Seiner Kirche
gegenüber.
Teresa
antwortete mir:
„Das ist es, was der Herr von dir wünscht.“
Darauf
sagte ich: Liebe Teresa, du hast mir den Spiegel vor meine Seele gehalten
und mich belehrt. Ich danke dir! Ich bemühe mich nun, meinen Nächsten mit
den Augen des Herrn zu sehen.
Teresa
sprach darauf zu mir:
„Darum bin ich bei dir, weil es der Herr wünscht und es notwendig ist.
Bemühe dich nur, meine Freundin!“
21.10.2004
Der
ruhelos Suchende spricht: Herr, ich wollte Dich finden und bestaunen in
Deinen großen Wundern und eilte von Ort zu Ort auf der Erde, dort, wo Du
gelebt, dort, wo Du und Deine himmlische Mutter Zeichen gegeben hattet.
Ich bestaunte alles und war gerührt bis in meine Seele. Verließ ich
diese Orte, war ich unruhig, denn es war, als ob Du mir nicht mehr nahe wärest.
Ich rief zu Dir, Herr, in meiner Not, wollte ich Dir doch nahe sein. Ich
eilte nun doch schon viele Male von Ort zu Ort und war dennoch ruhelos und
fand Dich nicht bei mir.
Als
ich vor dem Tabernakel betete, Herr, kamst Du zu mir, Du barmherziger
Lehrer. In Deiner Hand trugst Du einen goldenen Schlüssel. Du sprachst zu
mir:
„Ich
will dich für Mich öffnen“... und so öffnetest Du mich für Dich. Von
Deiner Liebe berührt, Herr, spürte ich Dich in mir. Nun sprachst Du zu
mir: „Ich will dir Meinen Schlüssel in deine Hand geben. So, wie Ich
dich für Mich geöffnet habe und du zu Meinem lebendigen Tabernakel
geworden bist, so öffne auch deinen Nächsten mit diesem Schlüssel für
Mich. Denn, wenn du mit Meinen Augen siehst, wirst du erkennen, dass Ich
auch in deinem Nächsten wohnen will, weil Ich ihn bedingungslos liebe.
08.12.2004, Unbefleckte Empfängnis
O
Jesus,
göttliches Kind und erhabene Majestät zugleich,
wer von den Menschen kann Dich erfassen,
wer kann Deine Liebe zu uns Armseligen begreifen?
Die
Klugen nennen Deine Liebe töricht,
doch Du schaust auf sie und liebst nur.
Die Kleinen nehmen Deine Liebe dankbar an.
Die Augen der Welt stören sie nicht,
wenn Du nur bei ihnen bist und sie liebst.
Zeige
Dich uns, Herr Jesus, Du Sohn Gottes!
Vergiss uns nicht, erbarme Dich unser!
Deine
Liebe ist töricht für die Klugen,
weil Du Dich durch Deine Priester ganz hingibst.
Wer hat Deine Liebe verdient, Herr,
wer kann dieses von sich sagen?
O
göttliches Kind,
in aller Lieblichkeit kommst Du zu uns.
Du beschenkst uns,
die Klugen, wie die Kleinen.
Für uns wirst Du klein,
damit wir Dich fassen können.
Dein
Zepter ist die Liebe,
die Barmherzigkeit ist die Welt in Deiner Hand,
Dein erhabenes Kleid ist die Treue
und Deine Königskrone, o himmlisches Kind,
ist die Allmacht des Vaters,
der Eine, der Drei in sich birgt.
Dein
Gruß ist der Friede,
Deine kindlichen Worte unser Segen.
O
göttliches Kind,
wer Dich sieht,
wird erkennen, dass Du es bist, o Jesus,
der die Kirche regiert und durch alle Zeiten führt.
Denn
was töricht ist, ist Seiner Majestät recht,
damit die Kleinen reich beschenkt
und die Mächtigen regiert werden.
O
himmlischer Kaiser, schaue auf uns!
O göttliches Kind, regiere uns!
Amen.
24.12.2004, Heiligabend
Koste
den Segen der Heiligen Nacht. Verzehre dich ganz in der Liebe des Herrn.
Unfassbar, welche Gnade uns zuteil wurde und immer aufs Neue zuteil wird.
Seine erhabene Majestät verließ den göttlichen Thron und wählte aus
Liebe zu uns die Armut und Kleinheit, weit entfernt von aller Erhabenheit.
Warum hat Er uns so getan?
Weil
Er uns liebt, jeden Menschen... und so wollte Er uns nahe sein, Seine göttliche
Majestät, geboren als Mensch, ein Zeugnis Seiner unendlichen Liebe.
Schaue auf das Kind in der Krippe, begreifst du, was auch Er dir sagen möchte?
‚Liebe
so, wie auch Ich geliebt habe und immer liebe. Sieh Mich an, schließe
Mich in deine Arme. So will Ich Zugang zu deinem Herzen finden; schenke
Mir deine Liebe. Dein Glaube soll ein Abbild Meiner lebendigen Liebe sein.
Ich will nicht, dass du Mich anschaust, in Mich verliebt bist und Mich
rufst: Herr, Herr! Ich will von dir ganz und gar geliebt werden. Liebe
Mich! Deine Liebe sei lebendig und leidenschaftlich. Deine Worte und Taten
mögen ein einziger Ausdruck Meiner Liebe sein. Dein Glaube möge Meine
gelebte Liebe sein. Im Leiden brennt Meine Liebe wie Feuer. Verzehre dich
für Mich, Ich will eins sein mit dir!’
So
sprach das erhabene göttliche Kind Jesu zu mir in der Heiligen Nacht, so
spricht Es zu dir und zu jedem Menschen. So ruft der göttliche König in
ganz besonderer Weise Seine Priester und alle Geweihten, lebendige Zeugen
Seiner Liebe zu sein. Meine Freundin, wenn Er dich Kleine nun schon in so
verzehrender Weise ruft, wie mag Er dann wohl zu Seinen Priestern
sprechen?
24.12.2004, Heiligabend
Heiliger
Geist, erhabene göttliche Kraft,
öffne die Tore meines Herzens für meinen Herrn.
Heiliger
Geist, Du lebendige Kraft Gottes,
komme zu mir und belebe mich.
Heiliger
Geist, liebende Weisheit,
leite mich auf dem Weg zum Herrn.
Heiliger
Geist, verzehrende Liebe Gottes,
schenke mir ein Herz, das mehr gibt, als es nimmt.
Heiliger Geist, göttliche
Treue,
bleibe bei mir, dass ich meinem Herrn Jesus folgen kann. Amen.
06.01.2005, Erscheinung des Herrn
Jesus,
das göttliche Kind in Seiner Lieblichkeit und erhabene Majestät, vor den
Augen vieler Menschen verborgen, ruft alle Völker zu Sich. Jedem Volk
will Er Sich schenken.
Betet
Ihn an, ihr Völker, betet Ihn an, den König der Könige. Die Magier*
schenkten Ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. Ihr aber, schenkt Ihm euer Herz
und betet Ihn an!
*Magier
= Sterndeuter
Mein
Herr Jesus,
auf die verlorene Menschheit schauend
wurdest Du selbst Mensch,
doch bliebst Du göttliche Majestät zugleich.
Erhabener
Retter,
so, wie die Magier Dich gefunden und angebetet haben, will auch ich Dich
anbeten.
Verborgene
Gottheit, Herr Jesus,
ich bete Dich mit meinem ganzen Herzen an.
Ich vertraue Dir, o Herr, mein ganzes Sein an.
Mein
ganzes Leben schenke ich Dir, König der Könige.
Bittend
nahe ich Dir, in der Hoffnung,
Du wollest mein Geschenk gnädig annehmen.
Wenn
Du nur in mir regierst,
so wird mein ganzes Tun zu Deiner Ehre sein.
Ich
habe nichts anderes, was ich Dir schenken kann. Ich bitte Dich, wandle
meine Armut in Dir.
Wenn
ich auf Dich schaue, Herr,
wenn ich anbete, dann werde ich reich.
Ich
will mich nicht mit weltlichen Kostbarkeiten schmücken, meine Seele will
durch Deine Liebe und Freundschaft geschmückt sein.
Ich
bete Dich an,
Du wirst mir das Gold Deines ewigen Königreiches schenken.
Ich
bete Dich an,
Du wirst mich mit kostbaren Steinen schmücken,
die Tugenden des Himmels.
Ich
bete Dich an, Herr Jesus,
Du wirst auf mich schauen und mir Dein göttliches Geschmeide anlegen, die
ewige Treue.
Ich
bete Dich an,
armselig bin ich und doch von Dir geschmückt,
Du schenkst die Gaben des Heiligen Geistes.
Ich
bete Dich an, mein Jesus,
so knie ich vor Dir, arm, Deiner nicht würdig,
doch in Deinen Augen kostbar, und Du willst,
dass ich ganz in Dir und Du ganz in mir bist.
Ich
bete Dich an, Du unendliche Liebe,
die Sich ganz und gar verschenkt.17.01.05
Schaust
du in der Stille auf den Herrn, so bist du ganz in Seiner Hand geborgen.
Er selbst will, dass deine Seele in Ihm geborgen ist. Dein Herz will Er
wandeln. Er, die Liebe selbst, will dein Herz zu Seinem Thron bereiten.
Gewähre Ihm Einlass, bete und gehe in die Stille, damit Sein Wille an dir
geschehe.
In
der Stille bin ich ganz in Dir geborgen,
o
Herr Jesus, Du mein Retter.
Die
Stille stillt mein Verlangen nach Dir,
dort
bist Du verborgen.
Die
Stille stillt den Durst meiner Seele,
Du
bist mein lebendiges Wasser.
Die
Stille stillt den Hunger meines Herzens,
Du
bist mein lebendiges Brot.
Die
Stille stillt mein Denken,
ich
überlasse mich Dir.
Die
Stille stillt mein Handeln,
Du
handelst in mir.
Die
Stille stillt mein Hören,
nur
Dein Wort möchte ich empfangen.
Die
Stille stillt mein Sehen,
ich
möchte Dich schauen und bei Dir verweilen.
Die
Stille stillt mich in Dir!
28.01.05
Mein
Herr Jesus,
nimm
mein Herz ganz und gar in Deine Hände.
Pflanze
darin Deine Liebe.
Schenke
mir die Zuversicht und das Vertrauen,
Deine
Liebe in mir wachsen zu lassen.
Für
Deine Liebe brauche ich ein weites Herz,
welches
Wachstum zulässt.
Herr,
ich will Dein fruchtbarer Boden sein.
Du
pflanzt, bist mir lebendiges Wasser
und
meine eucharistische Sonne.
Schenke
mir ein weites Herz,
dann
weicht in mir die Enge des alten Adam.
Von
der Enge befreit in Deine liebende Weite gehend kann ich vertrauensvoll
Dich, o Herr,
und
meinen Nächsten lieben.
02.02.05, Darstellung des Herrn
Betrachte
mit mir unseren Herrn, das makellose Lamm, den König der Könige, allmächtig
und für unsere Sünden geopfert. Wie kann dies geschehen? Ist es nicht töricht
von Ihm, dem Allweisen? Aus Seiner unendlichen Liebe zu uns geht Er als
Opferlamm hervor, damit wir nicht verloren gehen.
Entsagung
– Ein Wort, was jedem Menschen missfällt, sofern er nicht im Herrn
gefestigt ist. Die Heiligste Jungfrau Maria entsagt dem Eigenleben und öffnet
sich ganz für das Wirken der Allmacht Gottes bei der Begegnung des
Engels.
Josef
entsagt einer gesellschaftlichen Ordnung seiner Zeit. Als Mensch, den
Folgen der Erbsünde ausgesetzt, wird er versucht. Aus der Versuchung
heraus führt ihn die Liebe zu Maria und Gott. Diese Liebe lässt Gott ein
Zeichen wirken. Josef, ein wohlgeratener Mann, älter als Maria es war,
klug, entsagt nicht nur seiner Rechte, er entsagt dem weltlichen Leben.
Der
heilige Josef und die Heiligste Jungfrau Maria, wunderbar in der
Betrachtung - in der Entsagung der Welt liegt ihre Stärke!
Wie
oft habe ich meinen Schwestern empfohlen, sich in allen Angelegenheiten,
besonders in der Versuchung, im Gebet an den heiligen Josef zu wenden.
Wenn der himmlische Vater ihm Seinen einzigen Sohn auf Erden anvertraute
und dazu noch das Leben der Heiligsten Jungfrau, umso mehr dürfen wir auf
seine Hilfe hoffen und uns vertrauensvoll an ihn wenden. Dem heiligen
Josef habe ich mich täglich anempfohlen, da ich um seine Größe wusste.
So, wie der Herr sich vertrauensvoll in Josefs Obhut begab, so begibt Er
Sich täglich in die Hände Seiner Priester. Ihnen darf ich wohl das tägliche
Gebet zum heiligen Josef empfehlen. Er wird sie in aller Bedrängnis stärken
und aus der Not führen, weil er selbst die Entsagung der Welt gelebt hat.
Geistliche
Väter, sucht nicht Rat bei jenen, die das weltliche Leben lieben; jene
kennen die Entsagung nicht und halten sie für töricht. Sucht vielmehr
Trost bei jenen, die es euch vorlebten und heute noch leben. Die Entsagung
der Welt öffnet eure Seele für Seine Majestät. Der Mensch, der nicht
entsagt, erkennt weder die Welt noch das Wirken Seiner Majestät.
11.02.2005
Meine
Freundin, sorge dich nicht um jene, die danach suchen, dir Fallstricke zu
legen. Liebe jene, vergib ihnen, bete für diese. Du schaue nur auf
unseren Herrn, Seine göttliche Majestät und Seine himmlische Mutter.
Alles andere gehört nicht in dein Herz, denn Er selbst, unser Herr,
verlangt danach, in deinem Herzen zu wohnen. Es ist nicht ungewöhnlich,
dass selbst fromme Seelen dem Stolz und der Eifersucht erliegen, auf dich
Kleine schauen und alles für nichtig erklären. Unwürdig bist du, jedoch
was sie vergessen, ist, dass der Herr, Seine Majestät, alles so gewollt
hat. Du lebst in Seiner Schule. Jene sehen nicht auf sich selbst und
vergessen sich ganz. Lasse Gott wirken! Sorge dich nicht. Gottes Wille
geschieht. Achte nur darauf, treu der Kirche zu dienen. Höre auf die
Worte der erhabenen Majestät und unserer himmlischen Mutter, diene der
Kirche.
28.03.2005, Ostermontag
Betrachte
mit mir unseren Herrn Jesus, den Gekreuzigten, Sein Leiden, das Kreuz. Wie
stark und schwer ... jedoch wie kurz ist diese Zeit gemessen an der großen
Freude, die der Herr uns immerwährend schenkt.
Halleluja,
Er ist wahrhaft auferstanden, überwand die Welt mit ihrem Leid, mit ihrem
Schmerz. Durch das Kreuz mit unserem Herrn Jesus werden die Menschen Heil
erfahren.*
Betrachte
mit mir den Auferstandenen. Welch’ große Freude legt Er mit Seiner
frohen Botschaft in unser Herz hinein. Wir dürfen Ihm folgen und in Ihm
auferstehen. Jesus verlässt uns nicht, Er bleibt bei uns mit dem Heiligen
Geist, weil Er auferstanden ist.
All
jenes hat Er für dich getan, lieber Leser, vergiss es nicht! Du bist von
Anfang an von Ihm geliebt, ein Teil von Ihm und Er wünscht, dass du zu
Ihm findest, wie es deine Bestimmung ist. Freut euch, denn Seine
Auferstehung ist die unsrige! Werdet nicht müde in der Liebe zu Ihm, in
der Freude, folgt Ihm nach!
*
Nur
wenn wir unser Tun, Opfern und Leiden mit den Verdiensten Jesu vereinen
und dem Himmlischen Vater aufopfern, bringt uns dies Heil für unsere
Seelen. Ohne Christus gibt es kein Heil. Joh 15, 4-6:
Bleibet in Mir, und Ich bleibe in euch. Wie die Rebe von sich selbst
keine Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr
nicht, wenn ihr nicht in Mir bleibet. Ich bin der Weinstock, ihr seid die
Reben. Wer in Mir bleibt und in wem Ich bleibe, der bringt viele Frucht,
denn getrennt von Mir könnt ihr nichts tun.
28.03.2005, Ostermontag
Gehe
ich durch Dunkelheit und Leiden,
Du bist mir vorausgegangen.
Ich
kenne Deinen, Du meinen Weg.
Du, Herr, wirst mich nicht ins
Ungewisse gehen lassen und mich auffangen.
Das
Kreuz betrachte ich,
jedoch nicht ohne Dich, mein
Herr.
Du
bist glorreich auferstanden.
Mit Deinem siegreichen Licht
hast du die Freude zu uns
gebracht.
Mein
Herz brennt nach Dir, dem Auferstandenen!
Lass
mich, o Herr,
jeden Tag in Dir auferstehen,
zeige mir Dein siegendes
Osterlicht.
17.04.2005,
Weltgebetstag für geistliche Berufe
Gott gab den Menschen Sein wichtigstes Werkzeug: die zu Ihm in Liebe
aufgerichteten betenden Hände. Betende Hände sind liebende Hände. Liebende
Hände sind helfende Hände. Deine in Liebe zu Ihm aufgerichteten betenden
Hände sind die Brücke zum Herrn, - eine Brücke, die keinen
Anfang und kein Ende kennt, die alle Grenzen überwindet, standhaft und
stark im Herrn ist, weil sie zu Ihm führt und Er es ist, der uns gelehrt
hat, sie zu bauen. Deo gratias!
16.05.2005
Ersuchen
viele Menschen dich um Rat, meine Freundin, da sie von sich sagen, in übernatürlichen
Angelegenheiten Gott zu erfahren, so höre und lass dich nicht aus der
Ruhe bringen. Der wahrhaftige Geist Gottes weht, und wo Er weht, haucht Er
der Seele Demut und wahrhaftes Dienen ein.
In
rechter Gesinnung wird sich die Empfangende rechter Gaben Gottes an die
Kirche, an einen Seelenführer und Beichtvater wenden. Ist dies alles
nicht gegeben, so rate der Empfangenden, sich an die Kirche zu wenden.
Ohne geistlichen Beistand wird die Seele in die Irre gehen, denn die Gaben
Gottes wollen sich in der Kirche verstanden wissen; und es bedarf einiger
Erfahrung, zu trennen, was von Gott und was von anderer Seite stammt.
Unterwirft
die Empfangende sich nicht dem kirchlichen Urteil, so ist dem Ganzen kein
Glaube zu schenken. Woher soll sie die Demut und Ehrfurcht Gott gegenüber
in sich tragen? Hätte der Geist es ihr nicht mitteilen müssen?
Spricht
also jener Mensch zu dir von seinen Gaben, so empfiehl ihm rasch, sich
einem Seelenführer anzuvertrauen. So, wie du dich dem Urteil der Kirche
unterwirfst, so will Gott, dass es auch jener Mensch tut und erst dann
nach Prüfung der Kirche seine empfangenen Gaben kundtut. Tut jener Mensch
dies nicht, so ist es der Stolz in ihm, der es ihm verweigert. Dann sollte
er schweigen.
Dieses
Gesetz ist Gottes Wille, weil es gut ist. Die Theologie und die
Gotteserfahrung gehören zusammen.
17.06.2005,
Freitag, 15 Uhr
Die
dem Herrn nahe sind und sich Seiner Liebe erfreuen, werden von Ihm Leiden
auferlegt bekommen, - nicht des Leidens an sich wegen. Das Leiden als
solches wäre sinnlos. Es ist für den Menschen nicht erstrebenswert.
Sie
vereinen sich mit dem Gekreuzigten, und Seiner Leiden wegen werden sie mit
Ihm leiden. Sie leiden für diejenigen, die fern von Ihm in der Sünde
leben. Sie leiden, damit jene lauen und gottfernen Menschen und solche,
die im geistlichen Leben den Herrn immerfort beleidigen, erlöst werden.
Der Auferstandene wird ihnen die Erlösung schenken: Die Erlösung der
Leidenden Seiner Liebe und der Sünder Seiner Barmherzigkeit wegen.
17.06.2005,
Freitag, 15 Uhr
Du
bist mein Hirte, Herr Jesus,
in einer Zeit,
in der Deine Schafe oft alleine gelassen werden.
Du
sagst uns: Haltet fest an Mir,
denn Ich komme als eucharistischer Heiland zu euch!
Durchlebt diese Zeit mit mir!
Ihr,
Meine Schafe, seid eine Herde,
damit euch die Irrlehrer nicht auseinander treiben.
Ich will für euch sorgen und sehe ein jedes von euch.
Kommt
zu Mir,
Ich erwarte euch in den Sakramenten Meiner Kirche.
Dort bin Ich für euch ganz gegenwärtig.
Spürt
und erfahrt Meine Liebe!
Dies,
Herr Jesus, göttliche Majestät,
will ich befolgen und bei Dir sein.
So
oft ich Dich in Deiner Kirche besuche,
gibst du mir Kraft in meinem Leben.
Du leuchtest mir in meinen Alltag hinein.
Du
sagst,
du schenkst uns durch die Anbetung geistliche Früchte,
die Reben Deines Weinstocks, unsere Hirten.
Sende
sie uns Herr!
Gerne
wollen wir Dir diese Gunst erweisen
und für sie bitten,
damit Deine Herde geführt wird von Hirten,
die in Deiner Liebe leben.
16.07.2005
Nennst
du dich Herr über die Sünde, so fällst du auf gradem Wege in diese
hinein. Spiele nicht mit der Versuchung, meide sie; denn wie schnell wird
sie dir zur Fessel. Erkennst du in deiner Schwachheit die Größe des
Herrn, so wird Er dich unentwegt stärken. Er, der Erhabene, weiß, dass
du unter den Folgen der Erbsünde leidest und jeden Tag aufs Neue fällst.
So richtet Er dich immer und immer wieder auf, ... Er, ...die unendliche
Liebe selbst!
Wer
wahrhaft seine Schwachheit erkennt, lebt im Herrn, weil er sich ganz Ihm
überlässt. Nenne dich schwach und nehme dich selbst leicht, lebe in Ihm,
dann wird Er dich ohne Maß beschenken und stärken.
16.07.2005
(Dieses von der hl. Teresa offenbarte Gebet
wurde von ihr zum inneren Beten empfohlen.)
Herr,
ich bin schwach.
Stärke mich,
denn ich falle
ohne Dich.
Ich
falle
in die Not,
ausweglos,
so sehe ich.
Rufe
Dich
immerzu,
hoffend
und vertrauend.
Betend
falle ich
in Deine Hände,
bin geborgen.
Du
hörst
mein Rufen,
liebst Dein Kind.
27.08.2005
Gott
ist die ewige Ordnung. Alles ist in Ihm wohlbemessen. Seine Ordnung währt
ewig und ich nenne sie dir mit einem Wort: Liebe! Der Herr selbst ist die
vollkommene Liebe. Alles, was aus dieser Ordnung herausfällt, ungeordnet
ist, ist Sünde. So ist die Sünde das Sich-Entfernen
vom Herrn, der Liebe selbst. Die ganze Schöpfung unterliegt Seiner
Ordnung ... und so wird die Welt, die entfernt von Ihm lebt und Ihn nicht
erkennt, nur durch Seine Liebe geheilt, geheiligt werden können.
Wie
Seiner erhabenen Majestät dies gelingen will? In diese Welt sendet Er
Sein Licht, die Seinen, welche Sein Wort verkünden und brennend vor Liebe
tun, was der Herr ihnen sagte. Es genügt nicht, alleine im Herzen zu
brennen. Die Menschenfurcht zu überwinden und das zu tun, was uns der
Herr sagt, ist die Erfüllung Seiner Worte. Ob jene nicht in der Welt
verbrennen, fragst du kleingläubig...?
Gottes
Liebe brennt, sie verbrennt nicht. Des Herren Licht will in deinem Herzen
geborgen getragen werden. Diese Flamme möchte sich gar in Stille und
Gebet entfalten können. Bedenke: Es ist das kostbare Licht des Herrn, die
Flamme Seiner Liebe, die Er in dir und deinem Nächsten entzünden möchte.
27.08.2005
(Dieses von der hl. Teresa offenbarte Gebet
wurde von ihr zum inneren Beten empfohlen.)
Herr,
in der Dunkelheit
meines Herzens,
entzünde Dein Licht.
Dein
Licht:
In der Stille sich entfaltend,
flammend im Gebet,
zündend meinen Nächsten,
gibt Wärme und Geborgenheit.
Mein
Gott,
alles in allem
und alles in einem,
alles eins,
nur Liebe.
17.09.2005
In
Gottes Garten steht ein verwachsener Feigenbaum. Der Gärtner pflegt ihn,
da der Boden gut ist, in welchem er verwurzelt ist, und wartet bis zur
Zeit der Ernte. Als die Erntezeit gekommen ist, sieht er, dass der Baum
nur verdorrte Früchte hervorbringt. Da dieser Baum ohne gute Frucht
bleiben wird und kaum noch Leben in sich trägt, haut der Gärtner ihn um
und reißt seine Wurzeln aus dem Boden. Er bearbeitet den guten Boden und
pflanzt einen jungen Feigenbaum, spricht seinen Segen über ihn und lässt
ihn wachsen. Er wächst und gedeiht unter seiner Obhut und zur Zeit der
Ernte trägt er reiche Frucht.
Bedenke,
meine Freundin, der junge Baum kann nicht neben dem alten verwachsenen
Baum gedeihen. Der alte nutzlose Baum mit seinen verdorrten Früchten hätte
dem jungen Baum die Kraft aus dem Boden und das Licht des Himmels
genommen. Beides kann also nicht nebeneinander bestehen bleiben. Weder der
alte Baum haut sich selbst ab, noch der junge Baum pflanzt sich, auch der
Boden bearbeitet nicht sich selbst ... Viele vergessen, dass dies die
Aufgabe des Gärtners ist, der den Garten Gottes bearbeitet.
Der
Herr hat Seinen Segen über dich ausgesprochen und Seine Mutter zu den
Menschen gesandt. Bete und rufe nur! Schaue auf unseren Herrn, nicht auf
jene verdorrten Früchte des verwachsenen Baumes. Bedenke, der Herr hat
auch diesen Baum gepflegt bis zur Zeit der Ernte. Doch was ohne Frucht
bleibt, verwirft Er, damit der gesegnete junge Baum nicht daran gehindert
wird, reiche Frucht zu tragen.
17.09.2005
Herr,
sei mir ein Segen,
lasse mich wachsen in Dir.
Sei mein Boden, mein Wasser,
mein Licht.
Ich will Dein Baum sein,
Dir segensreiche Frucht schenken.
Herr,
sei mir ein Segen,
Schutz vor jedem Unwetter
und vor aller Gefahr.
Du, Herr, bist der Gärtner,
der pflanzt, der mich hegt und pflegt.
Ich schenke Dir mein Leben.
Nimm es für Dich hin,
damit ich in Dir wachsen kann.
30.09.2005
Ein
Mann fragte über die Blaue Gebetsoase an: „Was kann ich tun, um wirklich den Weg zu gehen, der mir vom Herrn
bestimmt ist, und bei dem Gott Vater, Sohn und der Heilige Geist
Wohlgefallen an mir finden? Zudem habe ich eine so große Sehnsucht, die
Gottesmutter auch mal zu sehen.“
Während
ich für diesen Mann betete, sprach die hl. Teresa an diesen Mann
gerichtet:
„Öffne
dein Herz weiter, als deine Augen sehen können!“
01.10.2005
Loslassen
aus deinen Händen,
alles in die Hand Gottes legen.
Habe keine Furcht, vertraue Ihm,
der dich in Seiner Hand geborgen trägt
und in Seiner Liebe hält.
Vertraue
Ihm alleine,
und die Menschen reden lassen,
deren Urteil sie über sich selbst verhängen.
Bekenntnis, Mut und Demut in sich tragen
und alles Gewesene zur Frucht reifen lassen.
Gutes
sehen, damit du wächst.
Schlechtes erfahren, um daran zu reifen.
Das Leben als Schule Gottes,
die Liebe und Leid in sich birgt;
das Wagnis, den Weg des Herrn zu gehen.
Wage es, habe keine Angst.
Wie dumm wäre es,
diesen Weg nicht zu gehen.
Das
Licht der Welt ist vergänglich
und nur ein schwacher Schein
gegen das ewige Licht, Gott selbst.
Öffne deine Augen, deine Ohren, dein Herz
und schaue in deinen Alltag.
Du siehst recht,
denn dort wartet unser Herr auf dich,
um mit dir gemeinsam den Weg zum Vater zu gehen.
Geborgen
auf ewig in Seinen Händen,
die waren, sind und sein werden.
Niemand wird dich so trösten,
aufrichten und halten wie der Herr.
Von
Juni 2000 bis Oktober 2005 erschienen in Sievernich die Gottesmutter,
verschiedene Heilige, Papst Pius XII. und der hl. Erzengel Gabriel einer
jungen, einfachen Familienmutter mit dem Namen Manuela. Die Gottesmutter
ist am 3. Oktober 2005 zum letzten Mal erschienen. Sie
versprach aber, immer in Sievernich anwesend zu sein.
Die
Botschaften: Manuela erhielt Botschaften von der Gottesmutter, von
Heiligen, hin und wieder auch von Jesus selber. Diese Botschaften sind
sehr unterschiedlich, gehen aber nicht über die von der katholischen
Kirche schon immer gelehrten Wahrheiten hinaus. Es können hier nur einige
Schwerpunkte genannt werden: Die Gottesmutter ruft uns auf, uns zu
bekehren, zu opfern und Buße zu tun. Wir sollen häufig vom Bußsakrament
Gebrauch machen und den Heiland in der Eucharistie würdig, das heißt
ohne schwere Sünde empfangen. Wir sollen vor Liebe zu Gott brennen und
auch unseren Nächsten nicht vergessen. Ein besonderes Anliegen ist ihr,
dass ihrem göttlichen Sohn die Ihm gebührende Ehrfurcht entgegengebracht
wird. So will Sie, dass Er von uns oft und innig angebetet wird. Ja, wir
sollen ohne Unterlass beten. Sie wünscht, dass wir in allem unserem Tun
klein und demütig bleiben. Ihre Priestersöhne ruft sie auf, umzukehren
und ihrem göttlichen Sohne zu folgen. Auch Prophezeiungen gehören zu den
Botschaften.
Kirchliche
Leitung: Der zuständige Bischof hat Manuela einen Priester als
Seelenführer zur Seite gegeben.
Die
heilige Teresa von Avila, die große spanische Mystikerin und
Kirchenlehrerin, gibt Manuela Ratschläge und schenkt ihr Gebete von ungewöhnlicher
Tiefe. Wer die Schriften der hl. Teresa gelesen hat, erkennt deutlich ihre
Ausdrucksweise und ihr Temperament in den offenbarten Texten wieder.
Das
Eucharistische Zeichen: Während
der Anbetung des ausgesetzten Allerheiligsten Altarssakramentes beim
Gebetstreffen am 8. November 2004 in Sievernich sahen viele Leute 15
Minuten lang vor der heiligen Hostie das kleine Jesuskind. Mit der
Wegnahme der Hostie aus der Monstranz durch den Priester verschwand auch
das Jesuskind.
Die
drei „Schlüssel“: Am 7. Oktober 2002 sagte
die Gottesmutter zu Manuela: „...Meine kleine Gebetsperle, hier
überreiche ich dir die Schlüssel meines geliebten göttlichen Sohnes
Jesus Christus. Schweige darüber, schweige! Die Schlüssel dienen dir als
Waffe gegen alle Finsternis. Du weißt nun, was geschieht. ... Nur deinem
Heiligen Vater in Rom, meinem geliebten Hirten, gebe die Schlüssel. Bitte
schweige, man wird dir keinen Glauben schenken. Doch so wird sich alles
erfüllen.“ Diese Geheimnisse wurden dem
Heiligen Vater am 11. Februar 2004 übergeben.
Die
Forderungen des Himmels für Sievernich
Die Gottesmutter wünscht in Sievernich einen
Immaculata-Brunnen zur Linderung der Leiden. Dringendster Wunsch des
Himmels ist aber, dass in Sievernich ein Geistliches Zentrum entsteht.
Jesus selbst sagte am 19.05.2003:
„Dieser Ort ist Mir und Meiner Mutter vorbehalten. Ich will, dass
Menschen an diesem Ort ein Zentrum errichten, welches der Kirche, Meinem
Leib, und somit Mir dient. Dient dem Vater im Himmel, Mir, dem Sohn, und
Seiner Mutter treu und redlich. Dort soll geschehen, was Ich euch lehrte,
was euch die Kirche sagt. ... Was Ich will, geschieht, Ich siege!“ Die
Gottesmutter sagte am 02.06.2003: „Ich
wünsche es so, mein Sohn Jesus wünscht es. Ich wünsche ein Zentrum des
Glaubens an diesem Ort. Satan wird seine Wut zum Ausdruck bringen. Ich bin
bei euch.“
Die
Gottesmutter bittet, kleine Blauen Gebetsoasen zu gründen, und ruft uns
immer wieder zum Gebet auf. Sie nennt hierbei auch einige Gebetswünsche,
die wir ihr erfüllen sollen.
·
04.09.2000: „Betet
für die Kinder, denn die Finsternis ist in der Welt. Ihr, die ihr die
Drangsal erlebt, wisst, dass meine Tränen, die ich vergieße, besonders für
Deutschland gedacht sind. Ehe ich mein marianisches Reich ganz und gar
stark in der Liebe gemacht habe, wird dieses mein geliebtes Land vieles
erdulden müssen. Doch, wenn ich auf Deutschland schaue, sehe ich, dass
die Herzen der Menschen sich von meinem Sohn gewandt haben. Denkt nicht,
dass meine Botschaft von Fatima, die ich den Kindern gab, veraltet ist.
Doch seht, es ist notwendig, dass ihr bittet, dass ihr fleht. Ihr besänftigt
meinen Sohn.“
·
02.07.2001: „Wie
wichtig und heilsam ist für euch das Rosenkranzgebet…“
·
07.01.2002:
„Bildet kleine Hauskirchen, kleine Blaue Gebetsoasen, damit ihr, die ihr
nah beieinander seid, euch gegenseitig in mir und Jesus stützen könnt
und dürft. … Folgt
den Priestersöhnen, die mir nahe sind.“
·
4.02.2002:
„Bildet kleine blaue Gebetsoasen.
Euer Gebet für Deutschland ist wichtig. Betet, Kinder, gewährt dem
Heiligen Geist Einlass in eure Seelen. … So
bitte ich euch, bildet kleine blaue Gebetsoasen, damit ihr von mir gestärkt
werdet an Leib und Seele. Ich werde in ihnen meinen Segen ausbreiten. Ich
werde euch im Namen meines göttlichen Sohnes stärken.“
·
4.03.2002:
„Kinder, ich rufe euch nochmals, bildet kleine Blaue Gebetsoasen. In
ihnen werde ich meinen Segen ausbreiten, der der Segen meines geliebten
Sohnes Jesus ist. Ich bin ganz in meinen Blauen Gebetsoasen.“
·
06.09.2004: „Betet
und tut Gutes! Denn was nutzt das Wort, wenn das Werk nichts taugt.“
Die
Gottesmutter bittet darum, sich in kleinen Gebetsgruppen zusammenzuschließen.
Wir sollen den Priestern folgen, die die Gottesmutter lieben, die ihr nahe
sind. Also ist es sinnvoll, einen marianischen Priester zu suchen, der die
kleine Blaue Gebetsoase begleitet. Die Gottesmutter verspricht, dass sie
ganz in ihren Blauen Gebetsoasen gegenwärtig ist und in ihnen den Segen
ihres geliebten Sohnes und ihren eigenen Segen ausbreiten wird.
Die
Gottesmutter sagt nichts Näheres zur Gestaltung und Gebetsauswahl der
kleinen Blauen Gebetsoasen. Es ist aber sinnvoll, wenn sich jede
Gebetsoase mindestens einmal im Monat zum gemeinsamen Gebet trifft. Die
Gottesmutter nennt das Rosenkranzgebet wichtig und heilsam. Darüber
hinaus bieten sich die Gebete und Lieder aus dem blauen Gebetsheft von
Sievernich und die Gebete der hl. Teresa von Avila an, die die hl. Teresa
in Sievernich offenbart hat. Auch das rote Gebetbuch Adoremus, welches in
Sievernich Verwendung findet, ist eine Bereicherung.
In
den Gebetsoasen sollte das Gebet in den eigenen Anliegen Raum finden.
Wichtig ist aber auch, die Gebetswünsche der Gottesmutter zu erfüllen. Die
Gottesmutter bittet um Gebet für die Nationen, damit sie nicht verloren
gehen, für den Frieden, für die Familien, auch für die eigene Familie,
und für die Kinder. Wir sollen für
jene beten, die den Weg zu ihrem lieben göttlichen Sohn nicht finden, besonders
für jene, die ihren Sohn nicht lieben. Ja wir sollen sogar für unsere
Feinde beten. Sie bittet um Gebet für die Kirche, den Papst, die
Priester, „die stets von der Finsternis angefochten und versucht
werden“, und für die
Ordensleute. Ganz besonders fordert sie uns auf, für Deutschland
und seine Hirten zu beten.
Am
2.05.2005 sagte die Gottesmutter: „Mein lieber Sohn schenkte euch
Johannes Paul II. und Benedikt den XVI. Dies ist die Antwort meines Sohnes
auf euer Gebet.“ Beim Abschied der Gottesmutter am 3. Oktober 2005
erscheint auch der Hl. Benedikt von Nursia. Anscheinend gibt es eine
besondere Beziehung zwischen Sievernich und dem jetzigen Heiligen Vater.
Daher sollten wir ganz besonders für Papst Benedikt den XVI. beten.
Der
Himmel wünscht in Sievernich ein Geistliches Zentrum und einen
Immaculatabrunnen. Die Widerstände gegen das Geistliche Zentrum sind groß.
Das Gebet ist die sicherste Waffe gegen Satan, der, wie die Gottesmutter
am 2.06.2003 sagte, seine Wut
gegen das Geistliche Zentrum zum Ausdruck bringen wird. Daher
sollten wir unermüdlich darum beten, dass sich die Pläne des Himmels für
Sievernich erfüllen mögen. Ohne Gebet werden wir die Widerstände gegen
das Geistliche Zentrum nicht überwinden können.
Die
Gottesmutter erinnert auch daran, dass Gebet ohne gute Werke nutzlos ist.
Vergessen wir daher nicht, Gutes zu tun.
Bitte
teilen Sie der Blauen Gebetsoase, Postfach
501108, D-50971 Köln mit, wenn
Sie eine kleine Blaue Gebetsoase gründen wollen.
Am
2. Mai 2005 sprach die Gottesmutter während ihrer Erscheinung in
Sievernich bei Köln:
„…
Ihr habt Gnaden vom Himmel erbeten. Mein lieber Sohn schenkte euch
Johannes Paul II. und Benedikt den XVI. Dies ist die Antwort meines Sohnes
auf euer Gebet. … Betet für die Kirche, dies ist sehr wichtig! …“
Diese
Botschaft macht deutlich, welche Macht das Gebet einfacher Menschen hat
und wie wichtig es ist, für die Kirche zu beten, besonders aber für den
Heiligen Vater. Die Kirche ist der Leib Christi. Sie kann nur durch
Christus und mit Christus wirksam werden. Daher wird der Heilige Vater als
Stellvertreter Christi hier auf Erden gerade in dieser für die Kirche
schweren Zeit ohne Gottes Hilfe nichts bewirken können. Diese Hilfe muss
aber von uns erbeten, d. h. erbetet werden.
Am
3. Oktober 2005 verabschiedete sich die Gottesmutter. Während ihrer
Erscheinung kam auch zum ersten Mal überhaupt der Hl. Benedikt von Nursia,
auf den der Heilige Vater seinen Namen zurückführt.
Es
besteht anscheinend eine besondere Verbindung zwischen dem neuen Papst und
Sievernich. Papst Benedikt der XVI. wurde uns aufgrund unserer Gebete
geschenkt. Er ist also im doppeltem Sinne unser Papst. Das bedeutet aber
auch, dass wir für ihn eine besondere Verantwortung haben. Daher möchten
wir ihn während seines ganzen Pontifikates mit unserem Gebet unterstützen.
Wir
rufen alle Gläubigen, die sich mit der Blauen Gebetsoase* von Sievernich
verbunden fühlen, auf, mit einem „Immerwährenden Rosenkranz“ das
Pontifikat unseres neuen Papstes Benedikt XVI. zu begleiten. Wir laden Sie
ein, eine dauernde Gebetskette zu bilden, die ihn in seinem schweren und
verantwortungsvollen Amt ständig unterstützt.
Um
möglichst viele Mitbeter zu finden, sollte dem einzelnen Beter
freigestellt bleiben, wann und wie viel er betet. Schwer
erfüllbare Auflagen wurden bewusst unterlassen. Sie können diesen
Rosenkranz alleine zu Hause oder in einer Gruppe beten, Sie können
einzelne Gesätze beten und, wenn Sie die feste Zeit dazu von Berufs
wegen nicht einhalten können, so mögen Sie
selbst entscheiden, wie und wann Sie beten. Aber es ist wichtig, dass wir
dieses Gnadengebet anfangen. Wenn sich weltweit genügend Beter finden,
wird sich wohl von alleine ein Immerwährendes Rosenkranzgebet entwickeln.
Wenn
Sie sich an dem „Immerwährenden Rosenkranz“ beteiligen wollen, schicken
Sie Ihre persönliche Anmeldung an die Blaue Gebetsoase, Postfach
50 11 08, D-50971 Köln

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