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Aktuelles Informationsblatt

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Ganz zu Beginn des Monats Februar feiert die Kirche das „Fest der Darstellung des Herrn“, welches Maria Lichtmess genannt wird. Ebenso fällt der Karneval in diesen Monat. Ab Aschermittwoch beginnt dann die österliche Bußzeit. Feste, besondere Tage und Wochen im Jahr sind wichtig: so bekommt das Jahr und unser Leben eine Struktur und eine Richtung. Schauen wir so auf die eben genannten Tage im Februar und vielleicht gelingt es, die Dinge geistlich ein wenig miteinander zu verknüpfen.

Am Fest der Darstellung des Herrn strahlt noch einmal das Licht des Weihnachtsfestes auf. In dem Kind von Betlehem leuchtet die göttliche Wahrheit und Herrlichkeit allen Völkern auf. Jesus wird nach Jerusalem gebracht, um im Tempel Gott geweiht zu werden. Hier ruft Simeon aus: „Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel.“ (Lk 2,30ff) Wie geheimnisvoll und ergreifend muss die Begegnung des greisen Simeon mit Jesus und mit Maria und Joseph gewesen sein! Der 2. Februar ist für viele immer noch der allerletzte Schlusspunkt der Weihnachtszeit. In Erinnerung rufen können wir uns an diesem Tag nochmals, wie großartig und wunderbar die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus ist. Gott ist in diese Welt gekommen; er hat sich nicht zurückgezogen! Er ist der „Immanuel“, der „Gott-mit-uns“ (vgl. Jes 7,14), der alle dunklen und hellen Wege unseres Lebens mit uns geht. Zu ihm können wir, egal in welcher Situation wir uns befinden, immer gehen und ihm unser Herz ausschütten. Dies zu erfahren und Tag für Tag aus diesem Geschenk der Christusgemeinschaft Kraft zu tanken, das ist der eigentliche Grund einer wirklichen Freude.

Womit wir bei dem zweiten Stichwort, nämlich Karneval wären. Natürlich ist Karneval kein kirchliches Fest. Aber der Karneval prägt doch schon sehr das Geschehen im Rheinland. Leider gibt es hier auch viel Negatives, so etwa die erhöhten Zahlen von lebensgefährlichen Alkoholvergiftungen. Neben diesen unguten Entwicklungen, könnte der Karneval uns aber u.a. an zwei Dinge erinnern. Einmal das im Leben einfach beides zusammengehört: Lachen und Weinen, Freude und Trauer. Gerade das Lachen ist wichtig für uns Menschen. Wer Humor hat und mal lachet, der kommt jener tiefen Weisheit näher, dass letztlich vieles in unserem Leben einfach nicht so wichtig ist. Manchmal sind wir so ernst, weil wir meinen, eine Sache, die uns extrem wichtig ist, ginge ohne uns unter. Oder wir neigen dazu, uns selbst absolut wichtig zu nehmen. Lachen, gerade auch mal das Über-sich-selber-Lachen befreit. Und ein leichteres, gütigeres Miteinander – mit uns selbst und mit anderen - hätten wir alle Mal, wenn wir uns den bekannten Ausspruch von Papst Johannes XXIII. zu eigen machen würden, der einmal gesagt hat: „Giovanni, nimm dich nicht so wichtig.“ Vergessen wir nicht: Gott ist ein Freund des Lebens und der Freude. Das heißt nicht, dass das Leben immer etwas zum Lachen bereit hält und es immer einfach ist. Aber vergessen wir im grauen Alltag nicht, dass es, wenn auch oft verborgen, immer einen Grund gibt, nicht völlig mutlos und traurig zu werden. Was trägt, was uns tief erfüllen kann, ist Freude. Freude ist etwas Tiefes. Freude wächst meist aus der Dankbarkeit und aus einer – trotz aller dunklen Erfahrungen – positiven, liebevollen Sicht auf das Leben und auf diese Welt. Diese bejahende Sicht der Dinge können wir letztlich nicht selber machen; wir können sie aber von Gott geschenkt bekommen. Wenn es uns gelingt, immer wieder neu, im Alltag zurück zu kehren zur Quelle der Freude, zum Herrn, und versuchen, in Gemeinschaft mit ihm zu leben, dann wird uns mit der Zeit eine Freude geschenkt, die wirklich trägt.

So könnte das folgende Schriftwort „Die Freude am Herrn ist unsere Stärke“(vgl. Neh 8,10) eines – neben anderen – Leitworten sein, was uns begleiten kann in der österlichen Bußzeit. 40 Tage, eine heilige Zeit wird uns geschenkt, um umzukehren und unser Leben wieder ganz neu auf Gott hin auszurichten. Für jeden sieht diese Zeit anders aus. Fasten, Gebet, Almosen, diese Trias ist sinnvoll und wichtig. Könnten wir dann nicht zusätzlich versuchen, ganz bewusst in der Freude des Herrn zu leben? In der Freude des Herrn leben meint nicht, dass wir immer „gut drauf“ sein müssen und dass wir keine Sorgen und Probleme haben. Wenn es uns aber in diesen 40 Tagen gelingt, in der Liebe zum Herrn zu wachsen, trotz der Widerstände von außen und von innen, dann gehen wir den Weg der Erneuerung und Umkehr. Vielleicht ist es die größte Herausforderung eines Christen heutzutage, die Freude nicht zu verlieren: Freude am Herrn (der uns manchmal so ferne zu sein schein) und Freude an der Kirche (wo wir manchmal ungeduldig werden). Wie vieles versucht immer wieder, uns die Freude zu nehmen. Ja, das kann regelrecht eine Versuchung sein, ebenso wie viele anderen zu jammern oder in Groll und Bitterkeit zu verharren. Natürlich müssen wir trauern. Aber wenn wir versuchen, in Gemeinschaft mit Jesus Christus zu leben, wenn wir erfahren, dass immer wieder neu Trauer in Freude verwandelt werden kann, dann werden wir Tag für Tag Kraft und Trost schöpfen aus dem Wort „Die Freude am Herr ist unsere Stärke.“ (vgl. Neh 8,10)

Am 14. Februar 2005 gab es - laut M. Strack - eine Erscheinung des Erzengels Gabriels in Sievernich. U.a. sprach der Engel Folgendes: „Die Himmelskönigin wünscht, dass ihr fastet und betet! Eure Bitten werde ich vortragen. Unser Himmelskönig wird euch Sein Heil schenken.“

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Welcher Priester gibt unseren Gläubigen Beichtgelegenheit in der Pfarrkirche von Sievernich während der Hauptgebetstreffen, in der Regel am ersten Montag im Monat - gerne auch als Mitzelebrant bei der Messe um 18:15 Uhr.
Anmeldung im Pfarrbüro Sievernich oder unten stehender Adresse.

Brunnen in Sievernich:
Wenn jemand von Heilungen oder ärztlich belegten gesundheitlichen Besserungen hört, dann bitten wir, diese an die unten angegebene Adresse zu melden.
Blaue Gebetsoase, Schafsacker 7, 53909 Zülpich

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Montag, 06.02.2012 Hauptgebetstreffen

14:45 Uhr Kreuzweg im Pfarrgarten, Erhalt der Schöpfung; danach Aussetzung, Rosenkranz u. Gebet.. Mit Beichtgelegenheit bei Herrn Pfr. Kremer, Herrn Pfr. Koch
18:15 Uhr Hl. Messe, Anbetung und danach ca. 19:15 Uhr an der Kapelle Angelus
Montag, 13.02.2012 17:30 Uhr Aussetzung, Rosenkranz mit Anbetung u. Angelus an der Kapelle, Bibelgespräch mit Pfarrer Koch

Montag, 20.02.2012 17:30 Uhr Aussetzung, Rosenkranz mit Anbetung und Angelus an der Kapelle

Montag, 27.02.2012 17:30 Uhr Aussetzung, Rosenkranz mit Anbetung u. Angelus an der Kapelle, Bibelgespräch

Montag, 05.03.2012 nächstes Hauptgebetstreffen:            
14:45 Uhr Kreuzweg, Erhalt der Schöpfung und für den Frieden, danach Aussetzung, Rosenkranz u. Gebet.  Beichtgelegenheit bei Herrn Pfr. Kremer, Herrn Pfr. Koch
18:15 Uhr Hl. Messe und Anbetung, danach an der Kapelle Angelus

Senden Sie uns Ihre Gebetsanliegen. Wir werden diese in unsere Gebete bei der Messe oder beim Rosenkranzgebet einschließen.

Spenden
Zur weiteren Förderung und Planung des Geistlichen Zentrums in Sievernich sind wir froh und dankbar um Spenden – dazu die unten angegebene Kontonummer. Barspenden für den Förderverein geben Sie bitte an Frau Schmitz (Küsterin); Frau Zimmermann oder Frau Hils (Kirchenvorstand); Herrn Offermann, Frau Köpf oder Herrn Dr. Müller (Vorstand Förderverein).

Förderverein KGZ, Kto 31853010
Pax-Bank Köln, BLZ 37060193
IBAN DE20 3706 0193 0031 8530 10 / BIC GENODEED1PAX