Informationsblatt der Blauen Gebetsoase

in Sievernich

 Oktober 2007

 Bonaventura von Potenza,
Bekenner (1651 -1711)

Am 3. Dezember 2001 erschienen in Sievernich der hl. Charbel, Papst Pius XII., der heilige Josaphat, die hl. Mirjam von Abellin, die hl. Schwester Faustine, der hl. Robert Bellarmin und ein Mann in einem braunen Gewand mit Bart. Nach sechs Jahren konnte jetzt neben dem hl. Hieronymus auch der letzte in Sievernich erschienene Heilige namentlich zugeordnet werden.

Bei dem Mann im braunen Gewand mit Bart handelt es sich um den seligen Bonaventura von Potenza. Sein richtiger Name war Antonio Carlo Gerardo Lavanga. Er wurde Anfang Januar 1651 in Süditalien geboren und am 4. Januar getauft. Schon sehr früh, mit 16 Jahren, hat er den Ruf empfunden, Mönch zu werden und trat mit 16 Jahren dem Franziskanerorden bei.

Er war Vorbild vor allem im Gehorsam und in der Selbsterniedrigung. Er kümmerte sich um die Gefangenen, sorgte für sie und besuchte sie. Er wirkte vor allem in Süditalien.

Anfangs an seiner ersten Stelle war er ein wenig rebellisch. An seiner zweiten Stelle aber hat er einen sehr guten Seelenführer gefunden. Dieser war für ihn ein großes Vorbild. Von ihm hat er vor allem die Einfachheit, die Bescheidenheit, die Demut und den Gehorsam gelernt. 1675 wurde er Priester. Er wurde dann in eine andere Ordensniederlassung nach Neapel versetzt. Auch dort hat er sich hervorgetan durch seine Einfachheit, seine Bescheidenheit, seine Armut und ein ganz einfaches und hartes Leben.

Er erhielt von Gott die Gnade der Seelenschau und der Prophezeiung. So hat er Bischöfen, Mönchen und seinen Vorsetzten Prophezeiungen gemacht, die wirklich eingetroffen sind. Er hat Leprakranke geheilt. Sie wurden auf der Stelle gesund. Beim Ausbruch einer großen Plage hat er viele Menschen geheilt. Bei Gebeten und während der Meditation wurde er in die Luft gehoben. Dadurch hat er in seinem Orden viel Verwunderung und Respekt erlebt.

Er hatte - wie der Pfarrer von Ars - Probleme mit seinem Theologiestudium. Nachher hat man aber festgestellt, dass er ein sehr tiefes Wissen im Glauben hatte. Obwohl er wegen seiner Lernprobleme während seines Studiums nur wenig im Gedächtnis behalten konnte, setzte er seine Vorgesetzten und seine Umgebung immer wieder in Erstaunen, weil er mehr wusste, als alle diejenigen um ihn herum, die viele Jahre intensiv Theologie studiert hatten. Außerdem war er ein großer Prediger.

1710 wurde er am Fuß operiert. Von da an war er bettlägerig. Obwohl er jetzt selber nicht mehr aufstehen konnte, kamen viele Menschen zu ihm, um ihn zu sehen und um Trost oder auch Heilung zu erhalten. Am 26. Oktober 1711 starb der sel. Bonaventura von Potenza.

Von Pius VI. wurde er am 26. November 1775 selig gesprochen. Es kann sein, dass er inzwischen auch heilig gesprochen wurde. Das wird noch geprüft. Allerdings ist es bei den Franziskanern oft der Fall, dass die Seliggesprochenen nicht heilig gesprochen werden, weil der Orden das Verfahren der Heiligsprechung nicht in die Wege leitete.

 Der geistliche Kampf

Lorenzo Scupoli

(mit Imprimatur)

24. Kapitel: Von der Beherrschung der Zunge

Die Zunge muss vor allem beherrscht und im Zaume gehalten werden, denn die Menschen sind zu sehr geneigt, ihr freien Lauf zu lassen und von Dingen zu sprechen, die den Sinnen schmeicheln.

Das viele Reden hat meistens seine Wurzel in einem gewissen Hochmut, dass wir uns einbilden, mehr zu wissen, uns in unseren Gedanken und Vorstellungen bespiegeln und uns wie Lehrmeister bemühen, dieselben anderen beizubringen, als ob sie es nötig hätten, von uns zu lernen.

Die Übel, die aus dem vielen Reden entstehen, lassen sich mit wenigen Worten gar nicht beschreiben.

Die Schwatzhaftigkeit ist die Mutter der Trägheit, ein Beweis für Dummheit und Albernheit, die Türe für die Verleumdung, die Dienerin der Lüge und der Rauhreif für den religiösen Eifer.

Durch das viele Reden werden die sündhaften Leidenschaften bestärkt, die dann die Zunge wiederum anreizen, noch leichtsinniger mit unbesonnenen Reden fortzufahren.

Führe keine langen Gespräche weder mit solchen, die dich ungern anhören, um ihnen nicht lästig zu fallen, noch mit jenen, die dir gerne lauschen, um nicht die Grenzen der Bescheidenheit zu überschreiten.

Vermeide alles aufdringliche und laute Reden, denn beides wirkt unangenehm und zeugt von Anmaßung und Torheit.

Sprich ohne vernünftigen Grund niemals von deiner Person und deinen Arbeiten, noch von deinen Angehörigen. Ist es jedoch notwendig, dann nur kurz und zurückhaltend.

Redet ein anderer scheinbar etwas zuviel von sich, so suche daraus geistigen Gewinn zu ziehen. Ahme ihn auch dann nicht nach, wenn seine Worte auf eigene Verdemütigung und Selbstanklage abzielen.

Von deinem Nächsten und seinen Angelegenheiten sprich möglichst wenig; es sei denn, du kannst gelegentlich etwas Gutes von ihm aussagen.

Rede dagegen gerne von Gott, vor allem von seiner Liebe und Güte, jedoch mit einer gewissen Furcht, auch dabei irren zu können. Höre lieber zu, wenn andere davon sprechen, und bewahre ihre Worte im Grunde deines Herzens.

Von den Gesprächen anderer darf nur der Schall ihrer Stimme an dein Ohr dringen; dein Herz soll nämlich ständig auf den Herrn eingestellt bleiben. Musst du aber unbedingt auf das Gespräch eines anderen aufmerken, um ihn zu verstehen und ihm Antwort zu geben, dann unterlasse es nicht, hie und da in Gedanken einen Blick zum Himmel zu richten, wo dein Gott wohnt, und gedenke seiner erhabenen Größe, wie auch Er stets auf deine Niedrigkeit herabschaut.

Überlege zuvor sorgfältig, ehe deine Gedanken und Einfälle von deinen Lippen fließen, denn bei vielen wirst du erkennen, dass sie besser unausgesprochen bleiben.

Ferner ist es angebracht, dass du manches von dem, was dir zu sagen wert erscheint, mit Stillschweigen begräbst. Sicherlich wirst du dies auch einsehen, wenn du nach dem Gespräch darüber nachdenkst.

Das Stillschweigen, meine christliche Seele, ist eine große Macht im geistlichen Kampf und ein sicheres Unterpfand für den Sieg.

Es ist eine unentbehrliche Freundin für den, der sich selbst misstraut und sein Vertrauen auf Gott setzt. Es ist die Hüterin des Gebetsgeistes und die vortrefflichste Helferin in der Übung der Tugenden.

Um dich ans Stillschweigen zu gewöhnen, erwäge öfters die Schäden und Gefahren der Geschwätzigkeit und die großen Vorteile des Stillschweigens.

Suche diese Tugend liebzugewinnen und - um in ihr Fertigkeit zu erlangen - schweige zuweilen auch, wenn es nicht Unrecht ist zu reden, sofern dir oder dem Nächsten daraus kein Schaden erwächst.

Darum wird es dir auch von Nutzen sein, wenn du dich von Unterhaltungen fernhältst. Anstelle der Menschen werden die Engel und Heiligen, ja Gott selbst dir Gesellschaft leisten. Vergiss schließlich nicht des Kampfes, den du zu führen hast; denn wenn du weißt, welch große Aufgabe deiner harrt, wirst du kein Verlangen danach tragen, dich mit müßigen Reden zu befassen.

 90 Jahre Fatima

Maria spricht zur Menschheit

Entnommen aus dem Informationsblatt der Marianischen Gebetsgruppe in Krefeld-Uerdingen vom 5. März 2007

Gleich einem Weckruf gehen die Botschaften der Gottesmutter um die Welt!

1917 erschien Maria in Fatima (Portugal) drei Hirtenkindern und stellt sich vor als „Unsere liebe Frau vom heiligen Rosenkranz".

Sie trug ihnen die väterlichen Sorgen Gottes um die Menschheit in mütterlicher Liebe vor.

Maria hat die Verbindung zu den irdischen Kindern und die Sorge um sie, die ihr unter dem Kreuz von Golgotha von Jesus anvertraut wurden, nie aufgegeben.

Gleichsam als Prophetin in unserer Zeit bittet Maria ganz innig darum, wieder den Weg des Heiles zu gehen. Die Gottesmutter verknüpft ihre Bitten immer wieder mit Forderungen. Hier sind einige kurz zusammengefasst:

- Haltet in Treue zur katholischen Glaubens- und Sittenlehre so, wie sie von Papst und Kirche gelehrt werden;

- steht in Ehrfurcht, Gehorsam, Vertrauen und Liebe zum Heiligen Vater als dem Nachfolger Petri;

- beachtet gewissenhaft die Gebote Gottes und der Kirche;

- verwirklicht beispielgebend die Botschaft U. L. Frau vom Rosenkranz durch ständige persönliche Bekehrung und durch Gebet und Buße für die Ungläubigen, Irrgläubigen und Gleichgültigen.

Das Fatima-Weltapostolat hat sich gezielt zur Aufgabe  gemacht, die Fatima-Botschaft umzusetzen. In drei Sätzen lassen sich die Bitten der Gottesmutter zusammenfassen: Maria erbittet von uns,

1. dass wir ihren Göttlichen Sohn im allerheiligsten Sakrament des Altares gebührend verehren: durch eucharistische Anbetung und würdiger Mitfeier des Heiligen Messopfers,

2. dass wir häufig und immer wieder den Rosenkranz beten,

3. dass wir zu ihrem Unbefleckten Herzen unsere Zuflucht nehmen (Andacht zum Unbefleckten Herzen Mariens) und uns folglich — als Bollwerk gegen die Angriffe der Hölle — ihrem Unbefleckten Herzen weihen.

Damit hat uns Maria in Fatima die Mittel an die Hand gegeben, die uns befähigen, dem immer größer werdenden Chaos auf allen Gebieten und den sich abzeichnenden drohenden Katastrophen entgegen zu treten, sie abzuwenden, dem Guten zum Siege zu verhelfen - und dem so ersehnten Frieden die Wege zu bereiten.

 

Fatima-Feier im Dom zu Aachen

mit Weihbischof Dr. Bündgens, Samstag, 13.10.2007

15:00 Uhr Beginn in St. Marien: Rosenkranz vor dem Allerheiligsten, 16:00 Uhr Fatima-Prozession zum Dom, 17:00 Uhr Heilige Messe im Aachener Dom, anschließend Weihe an das Unbefleckte Herz Mariä und Anbetung mit sakramentalem Segen 19:00 Uhr Ende

 

Immaculata-Wasser

Zwei Mitarbeiter des für Sievernich zuständigen Ordnungsamtes wurden von einer nicht genannten Person für den Gebetstag am 3. September 2007 nach Sievernich gerufen, weil angeblich das Wasser des Immaculata-Brunnens verkauft würde. Ermittlungen des Ordnungsamtes ergaben, dass das Wasser von den Pilgern kostenlos aus einem Kanister entnommen werden konnte und nicht verkauft wurde. Wohl wurden kleine Fläschchen (ohne Inhalt!!!) angeboten, mit der Bitte um eine Spende zur Deckung der Beschaffungskosten. Das Amt stellte fest, dass keinerlei Ordnungswidrigkeit vorlag.

 Botschaft der Hl. Teresa von Avila, Freitag, 11.02.2005 - Über den Umgang mit unseren Verfolgern

Ich hörte die Stimme der heiligen Teresa von Avila nach dem Morgengebet:

„Meine Freundin, sorge dich nicht um jene, die danach suchen, dir Fallstricke zu legen. Liebe jene, vergib ihnen, bete für diese. Du schaue nur auf unseren Herrn, Seine göttliche Majestät und Seine himmlische Mutter. Alles andere gehört nicht in dein Herz, denn Er selbst, unser Herr, verlangt danach, in deinem Herzen zu wohnen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass selbst fromme Seelen dem Stolz und der Eifersucht erliegen, auf dich Kleine schauen und alles für nichtig erklären. Unwürdig bist du, jedoch was sie vergessen, ist, dass der Herr, Seine Majestät, alles so gewollt hat. Du lebst in Seiner Schule. Jene sehen nicht auf sich selbst und vergessen sich ganz. Lasse Gott wirken! Sorge dich nicht. Gottes Wille geschieht. Achte nur darauf, treu der Kirche zu dienen. Höre auf die Worte der erhabenen Majestät und unserer himmlischen Mutter, diene der Kirche.“

 Sievernich, Montag, den 15.04.2002

Siehe, mein Kind, meine Krone. Mein geliebter Sohn Jesus schenkte sie mir. Meine Krone habe ich durch Ihn geschenkt bekommen. Sie ist Sein Zeichen. So dürft auch ihr, Kinder, auf die Liebe meines Sohnes Jesus hoffen. Liebt Ihn aus ganzem Herzen. Liebt Ihn in eurer Einfachheit. Die Liebe ist es, die euch die Pforten des Himmels öffnet. Meine Kinder, bleibt meinem Sohn treu. Seid barmherzig mit jenen, die euch um Seinetwillen verleumden. Ich liebe euch.“ 

Dringender Gebetsaufruf

Bitte beten Sie weiter, dass sich gegen alle Widerstände die Pläne des Himmels in Sievernich vollständig erfüllen. Die Gebetshefte mit der Novene erhalten Sie kostenlos bei der Blauen Gebetsoase.

Abschied der Gottesmutter vor 2 Jahren

Sievernich, 03. Oktober 2005

 „Liebe Kinder, wie sehr freue ich mich über euer Gebet. Wie viele Worte sagte ich schon zu euch! Wie oft habe ich euch besucht! Es ist an der Zeit, dass das Wort nicht nur ausgesprochen, sondern gelebt wird. Ich wünsche, dass jeder von euch ein wahrhaftiger Zeuge meines Sohnes Jesus Christus wird. Euch reiche ich meine Hand. Ich will euch zu meinem geliebten Sohn Jesus führen.

Betet für alle Nationen, denn ich will nicht, dass meine Kinder verloren gehen. Mein göttlicher Sohn Jesus liebt euch so sehr!

Mein Kind, segne deine Verfolger, meide das Böse, ich werde bei dir sein.

Heute möchte ich mich von euch verabschieden. Immer werde ich an diesem Ort bei euch sein. Alles habe ich gesagt. Lebt das Evangelium und denkt an meine Worte. Mein geliebter Sohn Jesus sandte mich zu euch, damit ihr lebendige Zeugen Seiner Liebe werdet. Betet, liebt und tut das, was mein Sohn Jesus euch sagt, denn das Wort ist ewig und lebt. Lasst es in euren Herzen leben. Gerne möchte ich euch alle im Himmel wieder sehen.“

 

Hinweis

Auf mehrfache Anfrage hin teilen wir mit: Die Kollekte am Gebetstag in der Sievernicher Kirche kommt der Pfarrgemeinde Sievernich zugute und nicht der Blauen Gebetsoase oder dem Förderverein für das Zentrum des Glaubens.

Spenden für das Zentrum des Glaubens

zahlen sie bitte an: Förderverein Sievernich, Kto. 31853010 • Pax-Bank Köln • BLZ 37060193 BIC = GENODED1PAX; IBAN = DE20 3706 0193 0031 8530 10

Einladung zum Einkehrtag

Wir laden herzlich zum Einkehrtag der Blauen Gebetsoase mit Pfarrer Cremer ein.

Termin:           3. November 2007, 10 bis 16 Uhr

Ort:        Stolberg Zweifall, Karmel-Kloster

Ablauf: Hl. Messe, Rosenkranz, Predigt

Für die Verpflegung muss jeder Teilnehmer selber sorgen!

Anmeldung: Anneliese Mroncz Tel. 02402 8654342