Informationsblatt der Blauen Gebetsoase
in Sievernich
Dringender Gebetsaufruf
Bitte helfen Sie weiterhin durch Ihr Gebet, dass sich die Pläne des Himmels in Sievernich vollständig erfüllen. Wir dürfen niemals mit dem Gebet nachlassen.
Die Gebetshefte mit der Novene erhalten Sie bei der Blauen Gebetsoase.
Die Widerstände gegen die Botschaften von Sievernich sind Zeichen der Echtheit!
Wir erleben große Widerstände gegen die Botschaften und Zeichen von Sievernich. Wer sich in der Mystik der katholischen Kirche etwas auskennt, weiß, dass solche Widerstände normal sind. Ja, gäbe es bei Erscheinungen der Gottesmutter diese Widerstände nicht, muss man an ihrer Echtheit zweifeln. Schwächen von Menschen wie Stolz, Neid und Herrschsucht sind oft die Tore, durch die der Teufel in ein Menschenherz eindringt.
Diesen Widerständen wollen wir mit Liebe, Opfer, Gebet und Standhaftigkeit begegnen. Eine Hauptaussage der Gottesmutter in Sievernich war: „Ich bin die Siegerin aller Schlachten!“ Damit wir diese Aussage besser verstehen, liegt beim Gebetstreffen am 2. Juli 2007 in Sievernich ein Vortrag über die „Siegerin aller Schlachten“ zum Mitnehmen aus. Erstaunlich ist, dass die Muttergottes diesen Namen schon in Fatima verwandte. (Hinweis: Dieser Vortrag wird aus Kostengründen nicht an alle Empfänger des Informationsblattes versendet. Interessenten mögen ihn bei der Blauen Gebetsoase anfordern.)
Angriffe des Widersachers gab es auch beim Beginn der Herz-Jesu-Verehrung im 17. Jahrhundert. Obwohl das Herz-Jesu-Fest im Juni war, soll wegen der Parallele zu Sievernich dieses Thema einen Monat nach dem Herz-Jesu-Monat aufgegriffen werden.
Eine Botschaft Jesu an die hl. Margareta Maria Alacoque lautet:
„Siehe an dieses Herz, welches die Menschen so sehr geliebt hat, dass Es nichts geschont, ja, dass Es Sich sogar erschöpft und verzehrt hat, Seine Liebe ihnen zu bezeugen. Statt der Dankbarkeit empfange Ich von den Menschen nichts als Undank, durch ihre Verachtung, ihre Unehrerbietigkeit, ihre Sakrilegien und ihren Kaltsinn gegen Mich in diesem Sakrament der Liebe. Was Mir aber schmerzlich fällt, ist, dass eben jene Herzen, die Mir geweiht sind, also gegen Mich verfahren. Daher verlange Ich von dir, dass der erste Freitag nach der Oktav des Fronleichnamsfestes zu einem besonderen Feste bestimmt werde, Mein Herz durch eine feierliche Abbitte zu verehren, und dass man an diesem Tage die Kommunion in dieser Absicht verrichte, die unwürdigen Misshandlungen zu ersetzten, welche die Zeit hindurch Ihm angetan wurden, als Er auf den Altären ausgesetzt war. Ich verheiße dir, dass Mein Herz Sich erweitern wird, den Einfluss Seiner göttlichen Liebe in reichlicher Fülle über diejenigen auszugießen, die diese Ehre Ihm erzeigen und dahin mitwirken werden, dass sie Ihm auch von Anderen erzeigt werden.“
Das Herz-Jesu-Fest wurde 1856 von Papst Pius IX. eingeführt. Margareta Maria Alacoque wurde am 13. Mai 1920 von Papst Benedikt XV. heilig gesprochen.

Margareta Maria Alacoque (1647-1690)
Predigt zur Herz-Jesu-Verehrung
(von einem chilenischen Priester)
Liebe Herz-Jesu Verehrer,
was von Gott kommt und zum großen Nutzen des Seelenheiles ist, das nimmt der Teufel nicht ruhig hin; er kämpft dagegen und stachelt seine Helfershelfer auf Erden an, das Gute und Göttliche zu bekämpfen. So erging es auch der. hl. Margareta Maria Alacoque mit der Einführung der Herz-Jesu-Andacht. Dies beweist aber ihren göttlichen Ursprung.
Die hl. Margareta wurde zuerst in ihrem eigenen Orden bekämpft, von ihren eigenen Mitschwestern. Das waren nicht etwa laue Schwestern, sondern fromme und gehorsame Ordensfrauen. Aber gerade ihre Frömmigkeit war der Anlass ihnen vorzuspiegeln, sie seien auf dem rechten Wege, und sie dürften der Schwester Margareta nicht trauen. Weil Margareta zudem in ihrer Demut über alle Begnadigungen schwieg, gewann das fromme Misstrauen immer mehr an Boden. Nur die Oberinnen wussten davon.
So kam es, dass man an Margaretas äußerem Leben Anstoß nahm, so sehr man ihre Tugenden sonst schätzte. Ihr unerhört langes Gebet bei Tage, ihre außerordentlichen Gebetsstunden bei Nacht, ihre tiefe Sammlung, rätselhafte Krankheitsanfälle und plötzliche Genesungen, die die Ärzte außer Fassung brachten, und manches Andere führte die Mitschwestern zu allerlei Klagen. Und schließlich meinten sie, Margareta sei wohl gar vom Teufe! besessen. Man ging nicht gern an ihr vorbei; und wenn es sein musste, sprengte man Weihwasser nach ihr, um sich vor dem bösen Feind zu schützen, von dem man Margareta besessen glaubte. Margareta ertrug alle diese Widersprüche mit rührender Demut.
Wie die Dinge eine andere Wendung nahmen, kann jetzt nicht berichtet werden. Jetzt geht es darum, wie die ganze Welt sich mit Wut gegen die Herz-Jesu-Andacht wandte. Wir werden den Teufel am Werke sehen, und das ist der beste Beweis für den göttlichen Ursprung der Andacht!
Seit ein Paar Jahrhunderten herrschte in Frankreich eine furchtbare Irrlehre, der Jansenismus, ein starres, überstrenges System. Sobald die Jansenisten von der Herz-Jesu-Andacht hörten, lästerten und verleumdeten sie alles, was damit zusammenhing, weil diese Andacht ihrer Irrlehre gerade entgegengesetzt war. Den Pfarrern sollte verboten werden, die Herz-Jesu-Andacht einzuführen. Die Buchdrucker sollten über die Herz-Jesu-Andacht. nichts veröffentlichen. Witze gotteslästerlicher Art wurden über die Andacht gemacht.
Es ist unglaublich, mit welcher Büberei, Gemeinheit und Unflätigkeit die Herz-Jesu-Andacht. bekämpft wurde. Den einen war die Andacht zu grob, den anderen zu fein, den dritten zu schwärmerisch. Schlechte Zeitungen trugen den Kampf in alle Länder. Kaiser Joseph von Österreich nannte die Andacht „absurd und phantastisch" und hob die Herz-Jesu-Bruderschaften eigenmächtig auf. Seine Beamten entfernten die Herz-Jesu-Bilder aus den Kirchen und setzten auf die Verbreitung von Herz-Jesu-Büchern und Bildern schwere Geld- und Gefängnisstrafen. Die Wiener Kirchenzeitung schrieb frech von der „Eingeweide-Andacht"! Selbst Bischöfe fanden sich zur Bekämpfung, so in Italien. In Neapel und Genua waren Herz-Jesu-Bilder und Herz-Jesu-Bücher polizeilich verboten. Das Herz-Jesu-Fest wurde aus dem Kalender gestrichen. Zur Zeit der großen französischen Revolution wurde in Nantes eine ganze Familie enthauptet, weil sie unter dem Landvolke Herz-Jesu-Bilder verteilt hatte. Wahrhaftig, im Kampfe, gegen die Herz-Jesu-Andacht war die Hölle los. Das Wort des hl. Johannes aus der Geheimen Offenbarung (12,15) erfüllte sich: „Und der Drache spie einen Strom gegen die Jungfrau und gegen ihr Kind, um sie von der Erde wegzuspülen."
Aber es gelang nicht. Die Herz-Jesu-Andacht siegte auf der ganzen Welt. Der Kampf gegen sie beweist nur ihren göttlichen Ursprung. Wer die Andacht treu übt, wird diesen göttlichen Ursprung an seiner Seele selbst erfahren. Seid darum alle Apostel des Heiligsten Herzens Jesu! Amen.
Botschaft der Muttergottes von Guadalupe
an Juan Diego aus dem Jahre 1531 –
Parallelen zu Sievernich?
„Präge dir Folgendes gut ein, Allerkleinster meiner Söhne! Ich bin die immerwährende Heilige Jungfrau Maria, die Mutter des einzig wahren heiligen Gottes, des Leben spendenden Schöpfers aller Menschen. Er ist der Herr des Nahen und des Fernen, des Himmels und der Erde.
Ich wünsche mir sehr, dass mir hier ein Heiligtum errichtet wird, wo ich Ihn zeigen, preisen und für immer bezeugen kann. Hier werde ich den Menschen meine ganze Liebe geben, meinen erbarmenden Blick, meine Hilfe, meinen Trost, meine Rettung. Denn ich bin wahrhaftig eure mit leidende Mutter: deine Mutter und die aller Menschen, die dieses Land bewohnen - wie auch die Mutter aller übrigen Stämme und Menschen, die mich lieben, rufen und anflehen. Ich bin die Mutter all derer, die mich suchen und mir vertrauen.
Hier werde ich ihr Weinen und ihr Klagen hören. Hier werde ich sie in ihrer Trauer trösten und all ihre Schmerzen lindern. Hier werde ich sie heilen in ihrer Pein, ihrem Elend und Leid.
Um nun aber auszuführen, was meine mitleidigen und barmherzigen Augen vorhaben, geh zum Bischof von México. Sag ihm, dass ich dich geschickt habe, und eröffne ihm, mit welcher Sehnsucht es mich danach verlangt, hier eine Heimstatt zu haben. An dieser flachen Stelle soll er mir ein Heiligtum errichten. Sag ihm das alles und erzähle, was du hier gesehen, bewundert und gehört hast.
Sei dir sicher, dass ich dich reich belohnen und entlohnen werde: Ich werde es dir zu danken wissen. Ja, ich werde dich glücklich machen und dir viel Freude schenken. Denn das Verdienst, das du mit diesem Dienst erwirbst, ist groß. Entsprechend werde ich dir deine Mühe vergelten. Und nun gehe, um den Auftrag auszuführen, den ich dir erteilt habe.
Jetzt, mein Allerkleinster, hast du die Worte meines Atems gehört. Jetzt geh und tu deinen Teil.“
Luis Lasso de la Vega, Nican Mopohua, Mexiko-Stadt 1649


linkes Bild: Gesamtansicht des Gnadenbildes "Unserer Lieben Frau von Guadalupe" am Stadtrand von Mexiko auf einem alten Agavengewebe, dem ehemaligen Umhang des Indios Juan Diego.
rechtes Bild:
Es war am 24. April 2007, als in Mexico-Stadt die Abtreibung bis zur zwölften Schwangerschaftswoche legalisiert wurde.
Am selben Tag wurde in der Basilka von Guadalupe eine Hl. Messe für die abgetriebenen Kinder aufgeopfert. Während am Schluss der Hl. Messe viele Gläubige Fotos von der Tilma vom Berg Tepeyac machten, die in der Basilika ausgestellt und verehrt wird und zu deren Füßen die Gläubigen auf einem Laufband vorbeifahren, verblasste das Bild der Jungfrau und machte einem intensiven Licht Platz, das von ihrem Unterleib ausstrahlte und einen blendenden Lichtschein in Form eines Embryos bildete. Durch eine Zentrierung und eine beträchtliche Vergrößerung war es möglich, die Position des Lichtes wahrzunehmen, das wirklich aus dem Unterleib der Heiligen Jungfrau kam und keine Reflektion und kein Gegenstand war.
Ein Techniker hatte herausgefunden, dass das entstandene Bild nicht aus einer Reflektion stammte, sondern buchstäblich aus dem Inneren des Bildes der Jungfrau. Das entstandene Licht war sehr weiß, rein und intensiv, anders als das gewöhnliche fotographische Licht, das durch Blitzlicht erzeugt wird.“ Dieses Licht war von einem Schein umgeben und schien innerhalb des Unterleibs der Jungfrau zu schweben. Der Lichtschein hatte die Form und die Maße eines Embryos.
In Guadalupe wünschte die Gottesmutter ein Heiligtum, wo sie ihren Sohn „zeigen, preisen und für immer bezeugen kann“.
In Sievernich wünschen Ihr Sohn und sie ein Zentrum des Glaubens.
„Dieser Ort ist Mir und Meiner Mutter vorbehalten. Ich will, dass Menschen an diesem Ort ein Zentrum errichten, welches der Kirche, Meinem Leib, und somit Mir dient. Dient dem Vater im Himmel, Mir, dem Sohn, und Seiner Mutter treu und redlich. Dort soll geschehen, was Ich euch lehrte, was euch die Kirche sagt.“ (19.05.2003)
Am 18. Juni 2007 wurde ganz bescheiden mit dem Zentrum des Glaubens in Sievernich begonnen:
Eine Halbe Stunde für die Bibel
Herzliche Einladung an Alle! Wir lesen und betrachten die Texte der Bibel aus dem alten und neuen Testament. Anschließend findet ein gemeinsamer Austausch statt. Jeder ist herzlich eingeladen.
Treffpunkt: Jeden Montag (nicht der Montag der Gebetstreffen) nach dem Gebet vor der Kapelle (ca. 18.45 Uhr).
Immaculata-Wasser von Sievernich
Wegen der großen Nachfrage teilen wir Ihnen mit, dass der Kirchenvorstand Sievernich Eigentümer des Grundstücks ist, auf dem sich die Wasserstelle befindet. Nachfragen richten Sie bitte an den Kirchenvorstand Sievernich.
Spenden für das Schriftenapostolat:
Blaue Gebetsoase · Pax-Bank Köln ·
BLZ 37060193 · Konto-Nr. 12 68 20 26
Für Überweisungen aus dem Ausland:
BIC GENODED1PAX; IBAN DE47370601930012682026
Spenden sind steuerlich nicht abzugsfähig, da die Blaue Gebetsoase kein Verein sein darf, sondern die unabhängige Gemeinschaft der Beter, die sich mit Sievernich verbunden fühlen.
Eine Wallfahrt zur hl. Magdalena Sophia Barat nach Brüssel wird für den Herbst geplant. Genaue Daten werden noch bekannt gegeben. Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen. Bitte melden Sie sich an.