Informationsblatt der Blauen Gebetsoase

in Sievernich

 Juni 2007

Dringender Gebetsaufruf

Die Gottesmutter sagte am 12.11.2001 in Sievernich: „Ich bitte euch um Gebet, Kinder! Vielleicht werdet ihr sagen: Mutter, wir beten, ist es denn nie genug? Ich aber sage euch: Betet ohne Unterlass, brennt vor Liebe, seid eins mit meinem geliebten Sohn, dann werdet ihr heil werden. Ich komme zu euch als eure Mutter. Ich will euch führen ins Vaterhaus. Erfleht vom Heiligen Geist alle Gnaden, die euch der Vater schenkt.“

Wenn sich die Pläne des Himmels für Sievernich gegen alle Widerstände erfüllen sollen, müssen alle Beter mithelfen. Vor allem unser Gebet ist äußerst wichtig, unser Gebet für Bischof Mussinghoff und unser Gebet für den Priesterrat des Bistums Aachen, der großen Einfluss auf den Bischof nimmt. Auch Kaplan Hütten, zuständig für Sievernich, benötigt unser Gebet. Bitte beten Sie die Novene zur Makellosen von Sievernich weiter, bis sich die Wünsche des Himmels für Sievernich erfüllt haben. Die Gebetshefte erhalten Sie bei der Blauen Gebetsoase.

Botschaft von Sievernich zum Brunnen

4. Juni 2005, Gottesmutter: „Mein Sohn Jesus liebt euch und ist barmherzig. Ich will den Leidenden Linderung verschaffen, so, wie mein göttlicher Sohn es mir erlaubt. Gehe an die Stelle, an der ich dir die Geheimnisse schenkte. Dort errichte einen Brunnen. Tief in der Erde wirst du Wasser finden, was den Leidenden Linderung schenkt.“

 Es wurde bekannt, dass eine Person, die eine besonders tiefe Liebe zur Gottesmutter pflegt und weder im Bistum Aachen noch im Bistum Köln beheimatet ist, in ihrem Gewissen aufgerüttelt wurde. Kürzlich hat sie eine kleine Probebohrung nahe der von der Gottesmutter angegebenen Stelle vorgenommen, ohne etwas zu beschädigen. Es ist dort genügend Wasser zu finden. Sie hat es als besondere Ehre betrachtet, dieses Werk für die Gottesmutter und für die Kranken und Leidenden zu tun. Aus Bescheidenheit möchte sie nicht genannt werden. Diesen Wunsch gilt es zu respektieren.

Unsere Priester verkünden uns vom Ambo die Geschichte von der Heilung eines Gelähmten (Mk 2, 1-12) Vier beherzte Männer deckten das Dach ab, um den Gelähmten zu Jesus zu bringen. Ihre Liebe zu dem Kranken und ihr Glaube waren so groß, dass sie wohl nicht lange danach fragten, ob dem Besitzer des Hauses es wohl recht sei, dass das Dach vorübergehend abgedeckt wird. Nur die Schriftgelehrten suchten Einwände und versuchten, das Wirken Jesu zu behindern.

 Das bisher verteilte Wasser hat bereits seine segensreiche Wirkung gezeigt. Die meisten Personen, die dieses Wasser angewendet haben, berichten von einer große Erleichterung in ihren Leiden.

 Wenn jemand zur Zeit behauptet, der Bischof von Aachen habe angeordnet, das kleine Rohr im Boden wieder zu schließen, so ist diese Behauptung wissentlich unwahr, da der Bischof von der Bohrung noch nicht in Kenntnis gesetzt wurde. Wenn jemand etwas in das Rohr wirft, um das Geschenk der Gottesmutter an die Kranken und Leidenden zu verhindern, so wird dieser sich vor ihrem Sohn verantworten müssen.

 Weitere Auszüge aus den Botschaften:

19.05.2003, Jesus: „Meine Priester, Meine Nachfolger, wo seid ihr? Seht Mich an, könnt ihr vor Mir bestehen? Liebt ihr Mich oder geht ihr den irdischen Genüssen des weltlichen Lebens nach? Meine Kleine, bevor Ich die Welt mit Meinen Füßen betrat, liebten die Pharisäer Meinen Vater nicht mehr. Sie waren genusssüchtig und korrupt. Sie lebten das Wort Meines Vaters nicht mehr. Sie urteilten über Menschen und zogen damit das Gericht über sich. Meine Kleine, wie ist es heute? Kurz vor Meiner Wiederkunft in Herrlichkeit schaue Ich auf Meine Nachfolger. Wer liebt Mich heute noch? Wer handelt nach Meinem Wort? Zu Meinen Lebzeiten auf der Erde wurde Ich geschunden und gemartert. Die Pharisäer waren Mir keine Hilfe. Sie taten das Ihre hinzu. Wie ist es heute? Werde Ich von Meinen Priestern geliebt und verkündet oder werde Ich von ihnen verleugnet um ihrer selbst willen? Bin Ich nicht die Liebe selbst und wie handeln diese, Meine Nachfolger? Antwortet selbst, Meine Nachfolger, und prüft euch in der Stille. Ich kenne einen jeden von euch und darum schenke Ich Meinen Kleinen und Einfachen Meine Gnade, Mein Wort. Wegen eurer Vergehen wird die Kirche, Mein Leib, in Deutschland geschunden, weil ihr nicht mehr wahrhaftig seid. Ich liebe euch, Ich rufe euch, ihr Meine Nachfolger, kehrt um, kehrt zu Mir zurück. Liebt Mich, euren Herrn, so, wie Ich euch liebe! Reicht Mir die Hand, reicht sie Mir heute.“

 06. Juni 2005, Manuela: „Gottesmutter, ich versuche alles, um deinen Plan zu erfüllen. Gottesmutter, aber ich finde momentan noch keine Hilfe bei den Priestern.“ Muttergottes: „Mein Kind, bete und tue alles, was ich dir sage. Wer auf mein Wort nicht hört, wird dies vor meinem Sohn verantworten müssen. Liebe und bete!“ „Duldet, vergebt, seid barmherzig!“ „Ich wünsche, dass alle Nationen mich an diesem Ort besuchen. Nicht zu meiner Ehre, mein Sohn Jesus soll hier angebetet werden!“

 02. Juni 2003, Muttergottes: „Ich wünsche es so, mein Sohn Jesus wünscht es. Ich wünsche ein Zentrum des Glaubens an diesem Ort. Satan wird seine Wut zum Ausdruck bringen. Ich bin bei euch.

 19. Mai 2003, Jesus: „Deine Helfer dürfen sich in Mir geborgen fühlen gegen Anfeindungen und Versuchungen des Feindes. Bitte sie nur um Gebet. Jeder von ihnen darf seine eigene Person um Meinetwillen zurückstellen. Dies ist der Auftrag deiner Helfer. Sind sie Mir und Meiner Mutter treu, so bringen sie reiche Frucht. Bei allem bedenke: Was Ich will, geschieht, Ich siege!

 07. Juni 2004, Muttergottes:

„Ich bin die Siegerin aller Schlachten!“ 

In Memoriam

19. Juni 2004: Vor drei Jahren starb Pfarrer Heribert Kleemann bei einem entsetzlichen Verkehrsunfall. Als Pfarrer von Sievernich stand er die ersten Jahre den Erscheinungen von Sievernich sehr positiv gegenüber und öffnete der Blauen Gebetsoase gerne die Kirchentüren. Wir verdanken ihm viel. Er möge ruhen in Frieden. Bitte vergessen Sie seiner nicht im Gebet.

 Gebet zum Heiligen Geist

Heiliger Geist, komme zu uns und bewahre uns davor, dass Deine Kirche zu einem Konzern verkommt.

Heiliger Geist, bewahre uns und Deine Kirche!

Führe unsere Bischöfe und gib, dass sie nicht zu Managern werden.

Heiliger Geist, führe sie und uns!

Stärke unsere Priester mit Deiner Kraft und lass nicht zu, dass sie nur noch Moderatoren sind.

Mögen sie, deren Hände unseren Herrn berühren, wahrhaftig sein, den Namen des Bischofs nicht missbrauchen, offen für Gottes Wirken sein und Frieden unter uns stiften.

Heiliger Geist, stärke sie, schenke ihnen Mut zur Wahrhaftigkeit und Offenheit und gib Frieden ihrem Herzen.

Gieße Dich über uns aus, damit wir Deine Gnadengaben bezeugen und unser Christsein sich nicht nur auf ein paar Events im Jahr erstreckt.

Heiliger Geist, gieße Dich über uns aus, damit wir bezeugen können!

Schenke uns, Hl. Geist, Menschen, rufe, erwecke, was schläft, und führe uns zu unserem Herrn Jesus.

Schenke, erwecke, rufe uns, Hl. Geist!

Heiliger Geist, wandle uns, wie unser Herr Wein und Brot wandelt.

Heiliger Geist, damit wir eins in Christus sind, wandle uns!

Amen.

 Papst Pius XII.

Neben der hl. Teresa von Avila ist Papst Pius XII. für Sievernich als Ratgeber von herausragender Bedeutung.

Seine Seligsprechung ist einen entscheidenden Schritt vorwärts gekommen. Die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse im Vatikan hat dem Papst den „heroischen Tugendgrad“ zugesprochen. Pius XII. gilt damit als „Venerabile“, als „Verehrenswürdiger“. Damit ist die erste Voraussetzung für die Selig- bzw. Heiligsprechung erfüllt. Der Schritt der Kongregation muss noch von Papst Benedikt XVI. bestätigt werden.

 

Biographie von Papst Pius XII.

Papst Pius XII. wurde als Eugenio Pacelli am 2. März 1876 in Rom geboren. Sein Vater Filippo Pacelli, verheiratet mit Virginia Graziosi, war Jurist und entstammte einer Familie von Landedelleuten aus Acquapendente, deren Mitglieder schon häufiger im Dienst des Papsttums gestanden hatten.

Auch Francesco Pacelli, Bruder des späteren Papstes, war päpstlicher Advokat und als solcher maßgeblich an der Aushandlung der Lateranverträge von 1929 beteiligt. (Der König von Italien erhob ihn infolgedessen in erblichen Adelsstand.)

Die Priesterweihe erfolgte am 2. April 1899, am Vorabend des von Papst Leo XIII. ausgerufenen Jubiläumsjahrs 1900. Am 8. Februar 1901 trat Pacelli, mittlerweile Dr. jur. und 1902 auch Dr. theol., als Apprendista in das von Kardinal Mariano Rampolla del Tindaro geprägte Staatssekretariat ein. Von 1909 bis 1914 lehrte Pacelli auch Kirchenrecht an der päpstlichen Diplomatenakademie. Er wurde 1914 von Pius X. zum Sekretär der Kongregation für außerordentliche kirchliche Angelegenheiten (heute: die „außenpolitische“ Sektion des Staatssekretariats) ernannt.

Zusammen mit Kardinalstaatssekretär Pietro Gasparri arbeitete Pacelli an der Kodifikation des Kirchenrechts (CIC 1917). Die Bischofsweihe durch Papst Benedikt XV. erfolgte am 13. Mai 1917 in der Sixtinischen Kapelle. Seither wirkte Pacelli als Nuntius in Bayern und Deutschland und unternahm im Auftrag des Papstes energische Versuche zur Friedensvermittlung im 1. Weltkrieg.

Als Nuntius seit 1925 nach Berlin übergesiedelt, erreichte Pacelli den Abschluss 1925 des Bayernkonkordates wie 1929 des Preußenkonkordates. Am 15. Dezember 1929 wurde Pacelli durch seinen Förderer, den Papst Pius XI. zum Kardinal erhoben mit der Titelkirche S. Giovanni e Paolo.

Am 7. Februar 1930 wurde er zum Kardinalstaatssekretär ernannt und prägte in dieser Funktion die späten Jahre des Papstes mit. Diese waren, unter dem Leitwort Pax Christi in regno Christi, geprägt durch die schwierige Auseinandersetzung mit den totalitären Anmaßungen in vielen Ländern: In Mexiko, Spanien und Russland ereigneten sich Kirchenverfolgungen, aber auch der Faschismus in Italien und seit 1933 der Nationalsozialismus in Deutschland stellten die Kirche vor die Herausforderung durch naturalistische Ideologien, die Pius XI. als „sozialen Modernismus“ brandmarkte.

Seit der Verurteilung der Ideologie der Action francaise in Frankreich 1926 gestalteten sich die Beziehungen zur frz. Republik jedoch zunehmend kooperativ. Frankreich blieb als einziges katholisch geprägtes Land in Europa bis 1940 demokratisch. Pacelli wirkte auch auf konstruktive Beziehungen zu den parlamentarisch regierten Vereinigten Staaten und Großbritannien hin.

Nach dem plötzlichen Ableben des Papstes am Vorabend der Zehnjahresfeier der Lateranverträge, wurde Pacelli am 2. März 1939 in einem der kürzesten Konklave der Kirchengeschichte von 63 Wählern in nur 3 Wahlgängen zum Papst gewählt.

Seit Paul III. war keine Wahl mehr so zügig verlaufen, seit Innozenz XIII. ist auch kein Römer mehr gewählt worden. Man meinte: „Auch aus dem Jenseits gibt Pius XI. noch seine Befehle“, da der Vorgänger diesen Nachfolger mit aller Deutlichkeit empfohlen hatte. Man behauptet, Pacelli sei nahezu einstimmig gewählt worden.

Kardinal Baudrillart äußerte jedoch, er habe (vielleicht bereits im 2. Wahlgang) 48 Stimmen erzielt. Die Krönung erfolgte am 12. März 1939 auf der Loggia der Petersbasilika. Wie zuvor in der Geschichte nur 1655 und 1667 wurde der Kardinalstaatssekretär des Vorgängers selbst zum Papst gewählt und schloss, auch das eine Seltenheit, auch namentlich direkt an den Vorgänger an.

Da Pius XII. von 1944 bis 1952 ohne Kardinalstaatssekretär arbeitete und seit 1952 zwei „Pro-Staatssekretäre“ (seit 1955 nur noch Domenico Tardini) ohne Kardinalsrang beschäftigte, tut man ihm sicherlich nicht Unrecht, wenn man festhält, dass Pius XII. in seiner Selbsteinschätzung unbedingt der Nachfolger seines Vorgängers blieb; sein Leitwort war gleichfalls friedensbetont: Opus iustitiae pax.

In der öffentlichen Reputation überholte der zwölfte Pius in der Nachkriegszeit den weltweit bereits überaus verehrten Pius XI. aber so sehr, dass er für die Zeitgenossen geradezu zum Inbegriff des römischen Papsttums überhaupt wurde. In der Nachkriegszeit bis etwa 1950 etablierte „der Papst“ eine universale Präsenz des Petrusamts, die für alle Nachfolger normativ blieb.

Pius XII. wandte sich mit einer unübertrefflichen Energie und Zähigkeit den vielfältigen Problemen der Kirche in der Welt von heute zu und unternahm es in einem persönlichen Kraftakt ohnegleichen, eine behutsame Heranführung des Katholizismus an die Moderne zu gewährleisten.

Diese Absicht fand Ausdruck in den epochalen Enzykliken von 1943 zur Ekklesiologie (Mystici Corporis) und zur Bibelwissenschaft (Divino afflante spiritu) sowie 1947 zur Liturgie (Mediator Dei), die heute als Vorbereitung der Konzeptionen des II. Vatikanischen Konzils (insb. in Lumen Gentium resp. Dei Verbum) bleibende Bedeutung erhalten haben. Insgesamt verfasste Pius XII. über 40 Enzykliken und entwickelte in zahlreichen Stellungnahmen auch die Soziallehre der Kirche bedeutend weiter, insbesondere durch die 1944 ausgesprochene Zustimmung, dass die demokratische Regierungsform im Staat gegenüber autoritären Konzepten vorzugswürdig sei. Nur 30 Jahre nach Ausbruch des I. Weltkriegs, der die monarchische Staatsidee ruinierte, gab die Kirche damit ihre Indifferenz gegenüber den Verfassungen der weltlichen Autorität auf. Der Gedanke universaler Menschenrechte wurde jedoch erst von Johannes XXIII. explizit aufgegriffen, so sehr Pius XII. auch zu allen humanen und sozialen Fragen das Wort ergriff.

Von bleibender Bedeutung ist insbesondere die Lehre des Papstes von der Völkergemeinschaft, die er in mehreren Rundfunkbotschaften vortrug. Diese Lehre ist von internationalen Organisationen wie der UNO nur sehr bruchstückhaft berücksichtigt worden. Hier wäre es, wie schon oft zuvor, dem Menschheitsfortschritt dienlich gewesen, Wort und Weisung aus Rom mit größerem Ernst zu beherzigen.

Im Alter wurde der Papst von Ahnungen heimgesucht, dass der auf seine Person zugeschnittene Versuch, den universalen Anspruch des Katholizismus in die Zukunft zu führen, allein nicht ausreichen würde, um die Konfrontation mit der Moderne zu bestehen. Zu dem frz. Philosophen Jean Guitton sagte der Papst 1957, dass er wisse, er sei „der letzte Papst“; sozusagen das letzte Glied in einer langen Kette römischer Tradition. (Als Förderer der Ausgrabungen am Petrusgrab wurde Pius XII. ganz nahe bei Petrus bestattet.)

… Am 1. November 1950 verkündete der Papst im Heiligen Jahr, zu dem über 3 Mio. Pilger nach Rom strömten, die Definition der Leiblichen Aufnahme der Jungfrau und Gottesmutter Maria in die himmlische Herrlichkeit Christi.

Dieses Dogma markiert nicht nur den einzigen Anwendungsfall der Inanspruchnahme päpstlicher Unfehlbarkeit seit 1870 (zuvor hatte nur Pius IX. 1854 die Immaculata definiert), sondern das eigentliche „Wort in die Zeit“, Antwort auf einen allzu vordergründigen Humanismus, der die Letzten Dinge mit Schweigen übergeht.

Pius XII. starb nach einem grausamen Todeskampf am 9. Oktober 1958, nach über vierjährigen Krankheitsphasen, die seine Schaffenskraft (und damit die gesamte Kurie) lähmte, in Castel Gandolfo, dem päpstlichen Sommersitz, den er immer ausgiebiger genutzt hatte. Quelle: KATHPEDIA: Pius XII.

 

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